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Aus ff 04 vom 26. Januar 2012
Zittern im Blätterwald
Großzügige Summen flossen bisher aus den Kassen des Staats in jene mancher Printmedien. Nun wird der Geldhahn zugedreht: Für einige geht es damit ums Überleben – und auch die SVP wird ärmer.
Die Saison 2008/2009 war eine betrübliche für jeden wahren Romanista. Die Anhänger des Fußballclubs AS Roma mussten neben einem mittelmäßigen Meisterschaftsverlauf und ständig neuen Spekulationen über die finanziellen Probleme des Vereins auch noch das vorübergehende Aus ihrer Hauspostille hinnehmen: Ganze fünf Monate lang stellte Il Romanista, die weltweit einzige Tageszeitung, die sich einem einzigen Fußballclub widmet, ihre Arbeit ein. Grund dafür war weniger die allgemein schwierige Lage am Zeitungsmarkt als vielmehr ausgebliebene Finanzspritzen vom Staat. Dank politischer Interventionen konnte das „Problem“ schnell gelöst, die staatlichen Subventionen zurückgeholt und die tägliche Vereinsberichterstattung wieder aufgenommen werden. Knapp 940.000 Euro Steuergelder erhielt...
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