Aus ff 05 vom 02. Februar 2012
Leserbriefe: Unser Wahnsinn
ff 3/12 über die Aufarbeitung der Geschichte der Psychiatrie in Tirol
Immer wieder wird die traurige und auch tragische Geschichte der Psychiatrie in der Vergangenheit beleuchtet. Deshalb ist es um so erfreulicher, dass sich endlich ein neues „Verständnis“ für psychische Erkrankungen entwickelt hat. Aber es muss festgehalten werden, dass trotz intensiver Bemühungen in den letzten 20 Jahren noch immer ungelöste und sehr belastende Probleme für die Angehörigen sowie ihre kranken Familienmitglieder bestehen.
Und da will ich beim letzten Absatz Ihres Artikels einhaken, wo es heißt: „Es fehlt höchstens noch eine Kinder-und Jugendpsychiatrie.“ Diese Feststellung hat „dem Fass den Boden ausgeschlagen“ und in mir Empörung und Wut ausgelöst! Über 10 Jahre wurde für diese Einrichtung gekämpft, jetzt endlich können wir vielleicht endlich deren Realisierung feiern.
Edith Bertol Crocchiola, Bozen
