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Aus ff 27 vom 02. Juli 2009
Fremde unter uns
Im Wahlkampf war es Thema Nummer eins. Nun tut man sich mit dem Thema Einwanderung wieder schwer. Vor allem die Volkspartei.
Fünfzehn Tage lang war er unterwegs. Zu Fuß, mit dem Schiff, per Anhalter, von Teheran über die Türkei bis nach Südtirol. Jetzt sitzt er im Büro der Caritas Flüchtlingsberatung in der Bozner Marconistraße Nummer sieben. In gebrochenem Italienisch erzählt Davood seine Geschichte. Der gebürtige Iraner ist 30, sieht älter aus und lebt seit eineinhalb Jahren in Südtirol. Für kurze Zeit hatte er in einem Altersheim in Gröden gearbeitet. Auf eine Aufenthaltsgenehmigung wartet der studierte Buchhalter noch immer. Der erste Antrag wurde abgelehnt. Seine Geschichte sei „unglaubwürdig“, hieß es. Er hat Rekurs eingereicht. Jedes Jahr suchen Hunderte von Menschen Hilfe...
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