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Aus ff 27 vom 02. Juli 2009
Geldsegen aus Brüssel
Die EU gibt jährlich 40 Milliarden Euro für die Landwirtschaft aus. Doch die größten Summen fließen an Großbetriebe. Das belegen auch die jüngst veröffentlichten Daten für Südtirol.
Das“, ärgert sich Robert Pichler, „war eine Wahnsinnstat von der Zett.“ Der Chef des Bozner Handelsunternehmens Alimco spricht gar von „Presseterror“ wider besseres Wissen. Denn er habe die Sonntagszeitung der Athesia darüber aufgeklärt, dass sein Unternehmen „keinen Euro an Subventionen kassiert“. Weder von der EU noch vom Staat oder vom Land Südtirol. „Wir verkaufen ganz normal Ware gegen Geld“, sagt Robert Pichler. Dass es im Falle seines Unternehmens ganz schön viel Geld ist, liege nicht an ihm, sondern an der Agea (Agentur für Auszahlungen von EU-Landwirtschaftsgeldern in Italien). Sie schreibt laufend Wettbewerbe für die Lieferung billiger Nahrungsmittel aus. Damit...
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