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Aus ff 27 vom 02. Juli 2009
Panorama: Lukrativer Pensionisten-Job
Sanität: Warum pensionierte Primare arbeiten. Und für welches Geld.
(aa) Seit Pius Leitner die Beantwortung seiner Landtagsanfrage hinsichtlich der Werkverträge für pensionierte Primare auf dem Tisch liegen hat, steht für ihn fest: Die Kritik des Rechnungshofes an den hohen Sanitätsausgaben sei berechtigt. Aus der Antwort von Landesrat Richard Theiner geht hervor, dass in den vergangenen fünf Jahren neun pensionierte Primare „aufgrund des Mangels an Fachärzten“ mit Werkverträgen weiterbeschäftigt wurden. Die ausbezahlten Bruttobeträge sind stattlich. In Bruneck etwa leistet der pensionierte Primar für Radiodiagnostik seit fünf Jahren Vertretungsdienste – für ein Entgeld zwischen 13.615 Euro und 47.341 Euro. Nicht anders im Gesundheitsbezirk Brixen, wo die Ex-Primare der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (75.000...
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