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Aus ff 30 vom 29. Juli 2010
Scheinwerfer: Liebe in Zeiten des Krieges
Theater: Bei den „Freilichtsspielen“ am Ritten imitiert man das Stadttheater. Und überschreitet selten die Grenzen des Anstands.
Krieg, ja so hätte es enden können, mit dem Wort Krieg, der zusammenfasst, was sich auf der Bühne abgespielt hat. Doch es endet nicht mit dem Krieg der Geschlechter, dem Krieg, der immer auch die Liebe einschließt, nein, Regisseur Gerd Weigel wirft noch einmal die Theatermaschine an. Und zeigt, was wir schon wussten: Der Krieg endet mit einem Massaker, mit einem höhnischen Lachen und mit Siegern, die sich selber die größten Wunden zufügen. Am Ritten spielt man bei den Freilichtspielen „Gefährliche Liebschaften“, nach dem Briefroman des Choderlos de Laclos (einem großartigen Intrigenspiel aus dem Paris des 18. Jahrhunderts), dramatisiert...
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