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Aus ff 35 vom 02. September 2010

Scheinwerfer: Besinnung

Medien:  Die Architekturzeitschrift turrisbabel nimmt sich des Bauens am Hang an. Und zeigt Alternativen zu einer unseligen Praxis auf.

(ml) Mit der aktuellen Ausgabe ihres trimestralen „Mitteilungsblattes“ der Stiftung der Architektenkammer greift die Zeitschrift turris babel dankenswerterweise ein lange vernachlässigtes Thema auf: das „Bauen am Hang“. Dieses bestand ehemals in einer punktuellen Besiedlung durch Bauernhöfe entlang von Höhenlinien. Doch diese lineare Siedlungsstruktur konnte der rasanten Bebauung der Hanglagen nicht standhalten. Es entstanden nahezu in ganz Südtirol kleine, geneigte Stadtstrukturen mit einer für turris babel ganz eigenen Problematik: „Bau- und Siedlungsformen, die in der Ebene funktionieren, wie das frei stehende Familienhaus mit eigener Zufahrt, wurden einfach übertragen oder, treffender ausgedrückt, in den Hang hineingepresst. Häufig mit entsprechenden unseligen Resultaten.“...

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