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Aus ff 01 vom 31. Dezember 2008

Mein Job in Kabul

Entwicklungszusammenarbeit: Johanna Dellantonio hat über ein Jahr lang im gefährlichsten Land der Erde gearbeitet. Ein Gespräch über den Wunsch, Hilfe zu leisten. Und die Lust am Abenteuer. 

ff: Wie kommt eine junge Frau aus Eppan auf die Idee, ausgerechnet ins gefährlichste Land der Erde zu gehen?

Johanna Dellantonio: Ich wollte nach meinem Studium im Ausland arbeiten. Mich interessierte die internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Schon während des Studiums hatte ich einige Zeit in Afrika gearbeitet. Deshalb war es naheliegend, dass ich nach meinem Abschluss nach Somaliland ging. Dort habe ich Leute getroffen, die vorher in Afghanistan waren.

Was war Ihr Beweggrund?
Mit Leuten aus verschiedenen Ländern im Ausland zu arbeiten – und, ja, irgendwie behilflich zu sein beim Wiederaufbau solcher Länder.

Es gibt die...

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Die Entgleisung

In Gais tobt ein Streit unter Nachbarn. Der bringt jetzt sogar
den Gemeindesekretär in die Bredouille.

Meinen Sie etwa, ich habe nichts Besseres zu tun, als blöd auf einem Stühlchen herumzusitzen und mich nur um Ihre stumpfsinningen Angelegenheiten zu kümmern?“ Diesen Satz soll Eugen Volgger ins Telefon gerufen haben, glaubt man Manfred Plaickner.
Plaickner ist ein Sohn der Gemeinde Gais bei Bruneck, Volgger als deren Gemeindesekretär gewissermaßen Plaickners oberster Angestellter. Die „Entgleisung“, wie sie Plaickner nennt, sei symptomatisch für die Gaiser Gemeindeverwaltung. Einfache Bürger würden schlecht behandelt, jene mit einer etwas „größeren Schuhnummer“ hingegen genössen die Vorzugsschiene.
Das ist ein Vorwurf, den die Bürgermeisterin so nicht gelten lässt. „Wir versuchen“, sagt Romana Stifter, „schon...

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Weintipp: Kellerei Girlan – „Plattenriegl“

Die ersten drei Jahrgänge von Kellermeister Gerhard Kofler.

Ja, sicher, auf dem Papier steht geschrieben, dass Girlan zu Eppan gehört. Aber wollte man einem Reisenden, mit dem man am Ende einer längeren Kellerpartie „per Du“ und noch viel mehr geworden ist –, wollte man ihm das Dorf ein bisschen genauer beschreiben, dann müsste man sagen: Girlan ist ein eigenes Dorf. Eigentlich. Und die Gírlinger sind „óagene Leit’“ mit einem stolzen Grint oben drauf. Mehr als die Kirche (die hat bei uns ja jede Fraktion und jede Fünf-Häuser) sind es die langen Keller, welche dem Dorf seine unverwechselbare Identität verleihen. Girlan ist, so will es die oft erzählte...

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