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Aus ff 10 vom 11. März 2010

Das Kreuz mit der Moral

Als Professor für Moraltheologie in Brixen tritt er in die Fußstapfen von Karl Golser: Pater Martin M. Lintner. „Die Zeit der Volkskirchen ist vorbei“, sagt er. Und die Sexualmoral der Kirche? „Zu rigide.“

Manchmal empfindet er die Berge als einengend. Nach Jahren in Wien und im Ruhrgebiet ist er die Weite der Ebene gewohnt. Martin M. Lintner empfängt uns vor dem Brixner Dom, es ist ein regnerischer Freitag, neun Uhr morgens. Im Priesterseminar einige Meter weiter wollen wir von ihm wissen, wo die Moral der Kirche bleibt. ff: Pater Lintner, unter Moraltheologe versteht man gerne den Theologen, der uns sagt, was in den Augen der Kirche sittlich richtig beziehungsweise was erlaubt und was verboten ist. Ist das heute noch so? Martin M. Lintner: Einige wenige Menschen glauben, dass man...

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Extrawurst: Marzemino, Vulkanwein, Herzensbrecher

Der leichte Frühlingsrotwein von nebenan

Eltern berühmter Kinder sind (mehr oder weniger) immer stressig. Die nahe liegende Unperson ist zurzeit natürlich Papa Jackson, der Vater vom armen Michael –, na, Sie wissen schon, der Popstar, der anno 2009 viel zu jung gestorben ist. Na, und Leopold Mozart-Vater war so ungefähr der Jackson-Papa des 18. Jahrhunderts: Er selbst hat ewig gebraucht, um ein bisschen Karriere zu machen; obwohl Leopold Mozart komponiert hat und ein paar seiner Stücke immer noch gespielt werden, kennt man ihn heute nur noch, weil er Reisebegleiter seiner Kinder Nannerl und Wolferl war, die als Kinder-Popstars ihrer Zeit überall in Europa vor...

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