Aus ff 36 vom 04. September 2008

„Christentum hat Verfallsdatum erreicht“

Interview in ff 30/08 mit dem Schriftsteller Herbert Rosendorfer und folgende Leserbriefe

Liebe Frau Giovannoni-Stauder, lieber Herr Stauder! Man kann, wenn man nur tief genug schürft, auch als Christ zu den Schlussfolgerungen Herbert Rosendorfers kommen, und zwar ganz ohne die alten Abgesänge auf das Ende der Religionen zu bemühen.
Es ist eine offenliegende Tatsache, dass unzählige aufgeschlossen denkende Menschen, die sich durchaus nach Gott sehnen, zentrale Inhalte des Christentums nicht mehr nachvollziehen können. Neue Erkenntnisse aus Astrophysik, Quantenphysik, Relativitätstheorie, Psychologie und Religionsgeschichte rütteln an unseren althergebrachten Glaubensvorstellungen: am archaischen Gottesbild, das einst aus Träumen und Visionen von „Sehern“ gewonnen wurde. Am Usus, derlei Botschaften, welche den Stempel der kulturellen Angehörigkeit …

mehr...

(1) Kommentare

Die Südtiroler Alpengockel

ff 35/08 über das Balzverhalten unserer Landsmänner

Der Bericht über „unsere Männer“ ist zwar schön und interessant, jedoch gehen mir trotzdem ein paar Gedanken durch den Kopf. Also, ob die Männer in Südtirol anders ticken, fühlen oder flirten als anderswo auf der Welt, das wage ich zu bezweifeln. Auch in unserem schönen, goldigen, vom südländischen Charme und Flair gestreiften Ländchen gibt es alle Arten von verschiedenen Männern, Charakteren und Istzustän­den, so wie in anderen Ländern auch.
In dieser Umfrage wurden anscheinend nur gewisse Männer interviewt, die an einem gewissen Abend zu ei­ner gewissen Zeit in einem gewissen Lokal verkehrten, wo sich anscheinend nur gewisse Leute …

mehr...

(0) Kommentare

Die Südtiroler Alpengockel

ff 35/08 über das Balzverhalten unserer Landsmänner

Wirklich schade, dass die Schweizer Edeltussi auf ihrer Südtirol-Tour nicht mit dem samenstreuenden Unternehmer zusammengetroffen ist. Er hätte sich („wir Männer haben eben diesen Chip im Kopf“) dann nicht käuflich arrangieren oder „frisches Blut“ suchen müssen … und uns wäre dieser abtörnende Bericht über „Südtirols Männer“ erspart geblieben.
Indessen gibt es auch in Südtirol Männer, die über das urzeitliche Jagdstadium hinausgekommen sind und von denen Frauen nicht angebaggert, sondern ernst genommen werden. Zum Glück – sonst wären unsere Eizellen in diesem Land doch echt überflüssig!
Brigitte Foppa, Montan

(0) Kommentare

Ein Lied aus Toblach

ff 31/08 über den Stellenwert Gustav Mahlers für Toblach und die Zukunft der Musikwochen

Jedes Mal, wenn Herr De La Grange in der Gegend auftaucht, kann er sich’s nicht verkneifen, seinen immer gleich bleibenden Refrain vom Verfall der Toblacher Mahler-Stätten von sich zu geben. Schuld daran sind die Familien Santer und Trenker, die als Eigentümer und „sture Tiroler“ mit Kultur nichts am Hut haben und die Locations nicht fachgerecht schützen.
Dieser Herr, der Mitte der 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts zum Künstlerischen Leiter bestellt, nicht imstande war, ein Programm zu erstellen, der seither nicht ein einziges Mal im Trenkerhaus, dem Mahlerschen Sommersitz, gesehen wurde, der auch in Toblach nie zu einer Veranstaltung der …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre. Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Nicht nur alle Schreiber von Leserbriefen über den gekreuzigten Frosch, sondern auch alle Katholiken kennen die Wahrheit des Kreuzes nicht. Das Kreuz ist der Gipfel des standhaften Jesus mit seiner Lehre über das richtige Verhalten des Menschen in Bezug auf Eigentum, auf die wahre Religion, die wir „Christentum“ nennen, aber nicht haben, in Bezug auf die Familienordnung (Patriarchat), in Bezug auf die Gesellschaftsordnung, in Bezug auf die Wahrung der Natur. Das Kreuz ist die Folge der Lehre Jesu über Wahrheit und Gerechtigkeit inmitten der bösen Gesellschaft von vor 2000 Jahren und er verkündet zugleich den Sieg der Wahrheit in der …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre. Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

der frosch bleibt + pahl geht!
= 2 gute nachrichten auf 1 schlag
Marion Maier, Neumarkt

(0) Kommentare

Skipper & Driver

Südtirol-Panorama 5/08, das Wirtschaftsmagazin aus dem Hause ff, berichtete über den „Dolomythi-Cup“.

Mit von der Partie bei der Segelregatta waren, so steht im Südtirol-Panorama, 12 Boote beziehungsweise Mannschaften sowie als Sponsoren unter anderem auch die SMG (Südtiroler Marketing Gesellschaft) und die Brennercom AG, deren Logos gut ersichtlich auf den prallen Segeln prangten.
Die Brennercom gehört mehrheitlich dem Land und die SMG wird bekanntlich fast zur Gänze von der Landesverwaltung finanziert.
Kleines Detail am Rande: Kapitän, pardon Skipper des Brennercom-Teams ist Karl Manfredi, Ex-Partikularsekretär von Ex-Senator Alois Kofler.
Nachdem ich heuer als Driver mit Freunden eine zweiwöchige Griechenlandreise mit dem PKW unternehmen werde, hätte ich gerne ein …

mehr...

(0) Kommentare

Aus ff 35 vom 28. August 2008

0,30 Prozent

Die Senkung der Abwassergebühren durch die Landesregierung

Die Landesregierung hat am 11.8.2008 im Rathaus in Brixen noch vor dem Angelusgebet des Papstes und natürlich auch vor den Landtagswahlen eine wichtige Sitzung abgehalten. Hier wurde beschlossen, die Abwassergebühren um 0,30 % (Null Komma dreißig) zu senken. Wahrlich eine Entlastung für die Verbraucher. Es geht wieder aufwärts.
Josef Acherer, Brunec

(0) Kommentare

Aufstieg der „Santa Mafia“

ff 32/08 brachte ein Interview mit dem Theologen Peter Hertel über Papst Benedikt XVI. und den Opus Dei

Nachdem über Papst Benedikt nichts Anstößiges oder Geheimnisvolles zu finden ist, wodurch seine große Ausstrahlung und Sympathie bei der Bevölkerung erklärt werden kann, müssen Machenschaften von irgendwelchen geheimen Organisationen herhalten, um seine „Macht“ und so weiter zu erklären.
Allen voran Opus Dei, seit Dan Brown im Kreuzvisier als Supermacht, Supergeheimorganisation, die den Papst unterstützt.
Aber das ist bald schon wieder altes Eisen. Darum die ersten Verdachtmachungen gegenüber „ähnlich handelnden Organisationen“. Heute ist es „Comunione e Liberazione“, morgen die Focolari-Bewegung – die Auswahl an katholischen Bewegungen ist ja groß. Mit etwas Fantasie kann der „katholische Theologe“ Peter …

mehr...

(0) Kommentare

Die SEL und die anderen

Welche Leistungen kann die öffentliche Hand erbringen? Und welche die privaten Stromanbieter?

Die von der Sel AG derzeit gerührten Werbetrommeln sind nicht zu überhören. Es ist von „günstigen Preisen, garantierter Wirtschaftlichkeit, sozialer Verantwortung und langfristiger Versorgungssicherheit“ die Rede, was nur die öffentliche Sel, niemals jedoch Private garantieren könnten. Diese Behauptung verdient, unter die Lupe genommen zu werden.
Günstigere Preise auf dem Strommarkt kann die Sel AG wohl auch nur garantieren, weil das Land mit Steuergeldern mithilft und jährlich rund 7 Mio. € an Zinsen für Finanzierungen an die Sel bezahlt. Von günstigeren Preisen kann zumindest bei der Selgas Ag nicht die Rede sein: Sie hat im Jahre 2007 von über …

mehr...

(0) Kommentare

Fremdgehen

Panorama-Meldung in ff 34/08 über den SVP-Landtagskandidaten Hanspeter Munter

Im Artikel wird LVH-Direktor Hanspeter Munter vorgeworfen, er lasse Werbematerial im Ausland drucken. Der Vorwurf ist nachweislich falsch. Als Obmann der Berufsgemeinschaft Druck&Medien im LVH weise ich den Inhalt des Artikels entschieden zurück. Weder bin ich dazu befragt worden, noch entspricht er der Wahrheit. Das betone ich an dieser Stelle klar und deutlich.
Hanspeter Munter setzt sich sehr für die heimischen Betriebe ein. Die ff selbst hat ihn unlängst als „effizientesten“ Interessenvertreter im Landtag bewertet. Als Unternehmer kann ich dem nur zustimmen.
Horst Fritz, Obmann der Berufsgemeinschaft
Druck&Medien im LVH

(0) Kommentare

Der private Papst

ff 32/08 über den öffentlichen Auftritt des Papstes in Brixen

Die Ladiner sind hoch erfreut darüber, dass der Heilige Vater während seines Aufenthaltes in Brixen und in Oies mehrmals auch die ladinische Sprache verwendet hat. Dadurch wollte der Papst ein deutliches Zeichen setzen, wie wichtig für jede Volksgruppe die Verwendung ihrer Muttersprache auf allen Ebenen – auch vonseiten des höchsten Vertreters der Kirche – ist, unabhängig davon, wie klein die Volksgruppe sein mag. Die politischen Vertreter könnten davon lernen; man hat von einem nichtladinischen Politiker selten ein ladinisches Wort gehört, obwohl viele angeben, sie wären auch Vertreter der ladinischen Volksgruppe.
Während der Papst bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft …

mehr...

(0) Kommentare

Reste von Diktatur

Der Krieg in Georgien, Stalin, das Siegesdenkmal und die katholische Kirche

Vor Kurzem in den Tagen des Kaukasus-Krieges wurde in einer Reportage aus Gori eine riesige Stalin-Statue vor einem martialischen Gebäude gezeigt, wohlgemerkt in Georgien, dem Staat, der sich mehr als vehement von Sowjetrussland losgesagt hat. In Spanien ist die Verherrlichung des Generalissimo Franco fast auf Schritt und Tritt geradezu lästig (er war halt auch ein „frommer“ Mann). Es sieht so aus, als käme da ein gewisses Verzögerungs- bzw. Trägheitsmoment ins Spiel, eine dunkle Wolke, die einfach nicht abziehen will. Italien hätte ja die meiste Zeit gehabt, den faschistischen Müll zu entsorgen (nur eine kleine Minderheit hält das Zeug noch in …

mehr...

(0) Kommentare

Die hohe Kunst der Steuerpolitik

Leitartikel in ff 33/08 über Steuerföderalismus und die Chance, die Steuern massiv zu senken

Kompliment, Herr Zimmermann, für Ihren großartigen Leitartikel. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich glaube, dass viele Südtiroler, egal aus welcher politischen oder unpolitischen Ecke sie stammen, so denken, wie Sie es in Ihrem Artikel darlegen. Es sollte eine Bewegung entstehen, in der diese Andersdenkenden einfließen könnten.
Mit der Zeit würde sie so groß werden, dass sie auch Druck auf die Politiker ausüben könnte und darauf, dieses angestrebte Ziel anzupeilen.
Unabhängig davon, könnte das Land Südtiro schon ohne Steuerautonomie anfangen Steuern zu streichen, zum Beispiel die geliebte Irap. Sie ist zwar, glaube ich, um …

mehr...

(0) Kommentare

Ein Lied aus Toblach

ff 31/08 über den Stellenwert Gustav Mahlers für Toblach und die Zukunft der Musikwochen

Von Mahlaria Befallene:wandeln sich im Nu vom anregenden Konversationspartner zum Geistesabwesenden
suchen sich als fahrende Gesellen durch Flucht in die Natur dem Liebesschmerz zu entziehen
erzielen mit der Aufführung einer Symphonie in irgendeinem Bierkonzert keine Wendung ihres Schicksals sind von Musik besessen und haben für die bildende Kunst nur geringes Interesse wollen durch die äußere Erscheinung hindurch, durch philosophische Reflexion den Dingen auf den Grund gehen
geben ihre Eintrittskarte ins Leben doch nicht zurück hören auf zu beben und bereiten sich zu leben
waschen sich am Kontrapunkt den Kulissenschmutz ab emanzipieren sich …

mehr...

(0) Kommentare

Der Preis der Autonomie

ff 32/08 über den Steuerföderalismus und die Risiken einer Finanzautonomie für Südtirol

Wenn man den Artikel von Frau Dejaco liest, dann bekommt man den Eindruck, es wäre unangenehm und schädlich für die Allgemeinheit weniger Steuern zu zahlen.
Frau Dejaco versucht die Schweiz als negatives Beispiel ins Feld zu führen, tut sich aber reichlich schwer, Negatives am Schweizer Modell zu finden. Dabei ist die Schweiz bekannt für ihren hohen Lebensstandard und sollte uns und unseren Politikern ein Vorbild für direkte Demokratie sein. Zu guter Letzt behauptet Frau Dejaco, die günstigeren Steuern würden nur den Konzernen und der wohlhabenden Bevölkerung nützen. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass die …

mehr...

(0) Kommentare

Aus ff 34 vom 21. August 2008

Ich-Parteien

Atz, Überbacher, Egger & Co – die ehemaligen SVPler kandidieren bei der Landtagswahl 2008 für andere Parteien

Der Edelweiß-Elmar beklagt sich, dass sich neue Listen gebildet haben. Nur aus Eigeninteresse einer einzelnen Person, die in den Landtag will.
So gesehen auch richtig, aber was ist mit der Edelweiß-Liste?
 Wolfgang Stocker, Naturns

(0) Kommentare

Le palle di Andreas Hofer

„Abseits“ in ff 32/08 brachte unter anderem ein Bild des Welsberger Bürgermeisters mit biertrinkenden Arbeitern

Ich kann verstehen, dass es schwierig ist, jede Woche „Futter“ für Ihre an und für sich sehr unterhaltsame Rubrik „abseits“ zu finden. In der Ausgabe vom 7. August haben Sie aber übers Ziel hinausgeschossen: Unterschwellig kritisieren Sie, dass ich als Bürgermeister von Welsberg und Bauherr der neuen Grundschule es toleriert hätte, wenn die Bauarbeiter zur Firstfeier – welch Skandal! – Bier getrunken hätten und sich dabei auch noch – welch Tragödie! – fotografieren ließen.
Alkoholkonsum während der Bauarbeiten ist auch in meinen Augen nicht akzeptabel – aber eine Firstfeier außerhalb der Arbeitszeit, bei der von unseren gestandenen Mannsbildern …

mehr...

(0) Kommentare

Fundamentalisten aller Länder …

Leitartikel in ff 32/08 über Franz Pahl und seinen Hungerstreik gegen den Frosch

Franz Pahl hat wegen eines Schwächeanfalls seinen Hungerstreik abgebrochen. Der Frosch am Kreuz bleibt im Museum.­
Franz Pahl gehört bei Leibzeiten vom Papst heiliggesprochen.
Franz Gartner, Steinhaus

(0) Kommentare

Fundamentalisten aller Länder …

Leitartikel in ff 32/08 über Franz Pahl und seinen Hungerstreik gegen den Frosch

Bisher konnte man die „Froschaffäre“ im Museion in Bozen noch aus der Ferne entweder sofort wieder ad acta legen oder etwas mitleidig belächeln. Jetzt hat man aber den Eindruck, dass hier einige Leute jeden Sinn für Dimensionen verloren haben.
Den gekreuzigten Frosch von Kippenberger mögen einige Leute als hohe Kunst, andere als Beleidigung der religiösen Gefühle der Christen betrachten, letztlich handelt es sich um eine schlichte Geschmacklosigkeit: diese ist aber weder strafbar noch ist sie es wert, dass man sich damit über Monate beschäftigt.
Dass Franz Pahl jetzt sogar einen Hungerstreik gegen den Frosch veranstaltet hat, …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

In den letzten Wochen und Monaten hat in Südtirol eine recht bedenkliche Diskussion in der Bevölkerung einen ungeheuer breiten Raum eingenommen. Jeder hat was zu dem Thema beizutragen, ohne auch nur die minimalsten Kenntnisse zu besitzen. Kunst ist ebenso ein umfassendes Fachgebiet wie viele andere auch. Anscheinend hat sich ein grüner Schock von der Hauptstadt in die Provinz ausgeweitet.
Wenn bei einer Neueröffnung der Stadtgalerie aus schlichter Angst und Überangepasstheit Drucke von Chagall gezeigt werden, in Mühlbach Bilder von Andy Warhol und in Rodeneck Arbeiten von Goya dann ist das ein Schlag ins Gesicht aller aktuell Kunstschaffenden.

mehr...

(0) Kommentare

Der Benedikt-Effekt

Titelgeschichte in ff 30/08 über den Papst und seinen Urlaub in Südtirol

Nach längerer Beobachtung der Tagespresse in Südtirol fällt auf: Eine gewisse Altherren-Riege geriert sich als Inquisitionsbehörde und beansprucht die „Lufthoheit“ wohl nicht nur über die Leserbriefspalten. Stereotyp wird alles, was nicht in ihre gedanklichen Engführungen passt, als unwahr, irrig, un- oder antichristlich usw. abgekanzelt. Alternative Lebensentwürfe und Meinungspluralismus erscheinen ihnen unerträglich.
Relativ einmalig in Europa hat nun Südtirol die „christlichen Wurzeln“ in seinem neuen Bildungsgesetz verankert, während sonst in unseren Breiten die gegenläufige Tendenz vorherrscht, nämlich möglichst saubere Trennung von Kirche und Staat, Religion und Politik.
Religion sollte private und keine öffentliche/staatliche Angelegenheit sein. Die­se kluge …

mehr...

(1) Kommentare

Maranello in Pfatten

ff 31/08 über den Safety Park in Pfatten, was er wirklich gekostet hat die Wirksamkeit von Fahrsicherheitstrainings

Ich möchte mich bei Ihnen für diesen Artikel bedanken, zu sehr wurde und wird die Affäre „Safety Park“ in den Medien verschwiegen bzw. schöngeredet. Dabei wurden wir Südtiroler vorher noch nie so betrogen und abkassiert.
Die Gesamtkosten, die Sie angeführt haben, reichen bei Weitem nicht aus, um den angerichteten Schaden zu beziffern. Sie haben vergessen, den Produktionsausfall der landwirtschaftlichen Flächen, die für dieses Projekt geopfert wurden, und die gewaltigen laufenden Betriebskosten miteinzurechnen, von den nachhaltigen Umweltschäden dieses Werks, die nie durch Ausgleichsmaßnahmen kompensiert wurden, ganz zu schweigen.
Der selbsternannte „Superwidmann“ hat drei Dinge nicht verstanden und …

mehr...

(0) Kommentare

Die Rittner Langsamkeit

ff 31/08 über „Der Besuch der alten Dame“ bei den Rittner Sommerspielen

Ich habe die Aufführung „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt am 7. August 2008 gesehen und muss subjektiv feststellen, dass die Rezension von eurem Mitarbeiter Georg Mair gewollt böswillig geschrieben war oder dass der gute Mann von den Freilichtspielen in Südtirol, durch seine politische Brille gesehen, wenig oder gar nichts versteht.
Günther Ennemoser, Gossensaß

(0) Kommentare

Ich ein Strippenzieher?

ff 31/08 brachte ein Sommergespräch mit Athesia-Boss Michl Ebner

„Wer in den Dolomiten nicht mehr vorkommt, ist politisch tot – Beispiel Hubert Frasnelli“? Welch ein Irrtum.
Hubert Frasnelli ist seit März 2006 Mitglied der Südtiroler Grünen und leistet dort, ehrenamtlich, diskret und effizient, wichtige politische Arbeit. Er nimmt nicht nur regelmäßig an den Treffen der Grünen in seiner Heimatgemeinde Meran teil, sondern ist auch grüner Minderheiten- und Auslandsreferent und pflegt in unserem Namen rege politische Kontakte etwa nach Österreich, speziell Kärnten, nach Slowenien, aber auch in die Schweiz.
Dank Hubert Frasnelli werden die Südtiroler Grünen im nächsten Jahr den Vorsitz im Grünen Forum Alpen-Adria übernehmen, …

mehr...

(0) Kommentare

Aus ff 33 vom 14. August 2008

„Christendatum hat Verfallsdatum erreicht“

ff 30/08 brachte anlässlich des Papstbesuches in Südtirol ein Interview mit dem Schriftsteller Herbert Rosendorfer

Das Ende der Religionen und des Christentums wurde zweihundert Jahre lang prophezeit. Was stattdessen zu Ende ging, waren die Ersatzreligionen und Ideologien, die die Religionen beerben wollten, und in der Folge die Gewissheit, mit der an das Ende der Religionen geglaubt wurde. Selbst links-liberale Großintellektuelle wie Jürgen Habermas glauben nun an die Zukunft des Christentums – nur Herr Rosendorfer nicht.
Dabei scheint er offenbar Religionen mit Pflanzen oder sogar mit verderblichen Produkten aus der Lebensmittelindustrie („Verfallsdatum“) zu verwechseln, die nach einer gewissen Zeitspanne naturgesetzlich zugrunde gehen müssen.
Rosendorfers Abgesang auf das Christentum erscheint umso fragwürdiger, als …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Frage der Ethik

ff 30/08 über den Meraner Primar Herbert Heidegger und seine Ausbildung zum Master der Gesundheitswissenschaften

Bezugnehmend auf Ihren Artikel erlauben wir uns festzuhalten, dass der Meraner Primar Herbert Heidegger am MCI Management Center Innsbruck weder ein Masterstudium der Gesundheitswissenschaften noch sonst irgendein Masterstudium, noch sonst irgendeine Ausbildung begonnen oder gar abgeschlossen hat.
 Andreas Altmann, Innsbruck

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Ich kann das Thema Frosch nicht mehr hören, zumal wir sogar an dem Punkt angelangt sind, wo ein Regionalratspräsident in Hungerstreik tritt und sich dafür einsetzt, dass Kippenbergers Werk im Museion entfernt wird. Was mich besonders aufregt, ist die Tatsache, dass die Froschpolemik ähnlich inszeniert wird wie die Flughafenerweiterung mit 500 Demonstranten vor dem Palais Widmann. Und schon werden solche Aktionen als repräsentative Meinung aller Südtiroler eingestuft.
Es wäre interessant zu wissen, was die gesamte Südtiroler Bevölkerung zu Frosch und Flughafen sagen würde. Ich glaube, dass es hinsichtlich beider Themen bei einer möglichen Abstimmung sogar eine Überraschung gäbe! …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

In letzter Zeit wurde Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter-Mur mehrfach und massiv von verschiedenen Seiten angegriffen. Die Stellungnahmen gipfelten sogar in Rücktrittsforderungen und der Aufforderung zum „Rausschmiss“ aus der Landesregierung. Ohne mich in die aktuelle Diskussion über zeitgenössische Kunst einlassen zu wollen, möchte ich als Ortsbeauftragter für Heimatpflege und als Präsident des Mineralienmuseums Teis der Landesrätin meine Solidarität aussprechen.
Ich habe sie stets als engagierte und besonnene Politikerin erlebt, die für Neues offen und zugänglich ist. So wurden neben modernen Museen im Lande auch viele Dorfmuseen, Kleindenkmäler, Kapellen und Kirchen sowie die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und Publikationen mit Landesmitteln unterstützt. …

mehr...

(0) Kommentare

Die neue ff

Die ff hat schon vor einigen Monaten ihr grafisches Erscheinungsbild verändert.

Ich habe gewartet. Als Mensch und Exemplar einer Spezies, welche die Eiszeit überlebt hat und sich auch an die Klimaänderung anpassen wird, habe ich gehofft, mich an die „neue“ ff gewöhnen zu können. Es ist nur teilweise geglückt.
Die Inhaltsangabe ist nun endlich übersichtlich und lesbar, und „Abseits“ ist mir zu einem immer willkommenen Schmankerl zum Schluss geworden. Aber ganz vergrault habt ihr mich vom „Aviso“, in diesem Durcheinander findet man weder Nadel noch Heuhaufen, geschweige denn die Nadel im Heuhaufen, die mich vielleicht interessieren würde. Das hochgelobte Swiss Design überzeugt mich wenig, außer, dass es mit dem …

mehr...

(0) Kommentare

Maranello in Pfatten

ff 31/08 berichtete über die Kosten und Auslastung des Fahrsicherheitszentrums

Jeder Betrieb bedarf einer gewissen, wenn auch kurzen Anlaufzeit, umso mehr wenn es sich um eine völlig neue Struktur handelt. Tatsache ist, dass das Interesse unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat: Allein in den drei Wochen nach der Eröffnung galt es, fast 2.000 Anfragen zu beantworten. Und Tatsache ist, dass sich die laufenden Anfragen für Kurse auf den Zeitraum ab September konzentrieren. Wir sind im Gespräch mit einer Reihe von Zielgruppen und Betrieben, für die wir derzeit gezielte Konzepte, Kurse und Veranstaltungen erarbeiten und planen. Von einem „Schlag ins Wasser“, wie einige gerne behaupten möchten, kann also keine Rede sein, …

mehr...

(0) Kommentare

Hier Eure Zeugnisse

ff 29/08 über die Bilanz der Landesregierung und der Landtagsabgeordneten

Die Vorstandsmitglieder von „Kinderherz. Verein für herzkranke Kinder“, dessen Präsidentin die Landtagsabgeordnete Frau Dr. Martina Ladurner ist, sind empört darüber, dass deren Einsatz für die Belange herzkranker Kinder und ihrer Familien als Steckenpferd bezeichnet wird.
Als „Steckenpferd“ wird ja gemeinhin ein Hobby bezeichnet, bei dem ein Erwachsener seiner kindlichen Freude freien Lauf lassen kann. Den Einsatz unserer Präsidentin für die Probleme unserer Mitglieder sehen wir als sehr ernsthaft und auch emotional sehr tiefgehend und in keinster Weise als frohen Zeitvertreib!
Alle Leser, welche in irgendeiner Weise von den Problemen durch ein herzkrankes Familienmitglied betroffen sind, müssen …

mehr...

(0) Kommentare

Der private Papst

ff 32/08 über den öffentlichen Auftritt des Papstes in Brixen

„Ein Wahnsinn, wie er es schafft, Mengen zu begeistern. Jubelnde Menschen, einige fielen sogar in Ohnmacht,“ so die ff. Nicht wegen des Papstes, sondern wegen der stechenden Mittagssonne.Ich habe weder gejubelt noch fiel ich in Ohnmacht. Vielmehr interessierte mich die Psyche der Menschen und das Verhalten des Papstes. Und ich muss sagen: Er ist auch nur ein Mensch.
Gregor Beikircher, Vahrn

(0) Kommentare

Aus ff 32 vom 07. August 2008

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Berge verstellen den Südtiroler/innen anscheinend den künstlerischen Weitblick. Es wäre längst an der Zeit, dass die kleine Gruppe der Bigotten (allen voran der Märtyrer Franz auf der Suche nach Transzendenz) auf die Berge steigt, um den Blick aus ihrer Froschperspektive zu erweitern, denn vieles spricht dafür, man kann nur so weit denken, wie man sieht.
werner wallnöfer & walter blaas,
Künstlerduo „Double uu“, Mera

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Heutzutage gibt es in jeder Religion einige, die missionieren oder die Religionen anderer schlecht machen oder sogar bereit sind, gegen Andersgläubige Krieg zu führen. Dies alles beginnt mit der Intoleranz bis hin zur Gotteslästerung gegen deren Götter oder Gottesvorstellungen.
Es scheint mir doch der Gipfel der Perversität, dass Menschen, die in der christlichen Kultur aufgewachsen sind, gegen ihren eigenen Heiland sich eine solche barbarische Geschmacklosigkeit erlauben, wie den „gekreuzigten Frosch“. Und dies auch noch als Kunst zu präsentieren.
In Indien, wo ich seit zehn Jahren lebe, gibt es neben Hindus, Moslems und Buddhisten auch viele Gebiete …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Ich wundere mich doch sehr, dass der gekreuzigte Frosch nicht die Tierschützer, sondern die Kunstkenner auf den Plan gerufen hat.
Allroundlandesvater und Kulturlandesmutter sind so um das Seelenheil ihrer unmündigen Bürger besorgt, dass es in Zukunft auch verboten sein wird, gegrillte Froschschenkel zu bestellen oder etwa Suppeneinlagen in Kreuzform.
Vom Pahl am Marterpfahl ganz zu schweigen!
Doris Oberperfler, Meran/Wien

(0) Kommentare

1 Liter Wein, 44 Euro

Wie viel man in einem Restaurant in der Bozner Altstadt für einen Liter Wein bezahlt

Vier Damen lassen einen lauen Sommerabend im Garten des Restaurants „Forst“ in der Bozner Altstadt bei einem Abendessen ausklingen. Sie bestellen zu den Speisen zwei Mal einen halben Liter offenen Rotwein (Blauburgunder). Serviert wird er beide Male in einem offenen Krug.
Bei Begleichung der Rechnung kommt der Hammer: 44 Euro für zwei Halbe offenen Wein. Nach kurzer Diskussion mit der Bedienung folgende Erklärung: Wir verkaufen nur Flaschenweine oder das Glas zu je 3,50 Euro. Unsere Frage: Warum wurde uns das nicht gesagt und wieso wurde die Weinflasche nicht an den Tisch gebracht und dort entkorkt? Antwort: Wir schütten …

mehr...

(0) Kommentare

Maranello in Pfatten

ff 31/08 über den Safety Park in Pfatten, was er wirklich gekostet hat. Und die Wirksamkeit von Fahrsicherheitstrainings.

Fahrertrainings gibt es nun schon seit mehr als 30 Jahren. Und seit ungefähr dieser Zeit stellt man sich die Frage, ob diese Trainings denn etwas bringen, also die Fahr- und Verkehrssicherheit verbessern.
Die Frage ist eigentlich einfach zu beantworten: JA! Aber nur, wenn diese Trainings sich an die Richtlinien halten, die vor vielen Jahren, im Rahmen eines EU- ­­­­­­Projektes (der sogenannten DAN-Studie), zusammengefasst wurden. Eine Expertengruppe hat damals die Konzepte aller Anbieter solcher Trainings analysiert, auch Statistiken über Unfallentwicklungen einbezogen und danach „die vier Ebenen der Fahrersozialisation“ ausgearbeitet.
Um es kurz zu sagen: Wenn sich Trainings …

mehr...

(0) Kommentare

„Hausaufgaben gemacht“

Panorama-Interview in ff 31/08 mit Maximilian Rainer, Direktor der Landesenergiegesellschaft Sel.

Auf die Frage, ob die Sel als Stromgesellschaft des Landes am 30-Millionen-Loch (Gratisstrom) gänzlich unbeteiligt sei, hat der Direktor der Sel Maximilian Rainer ganz klar geantwortet: „Damit haben wir nun wirklich rein gar nichts zu tun.“
Leider sehen die Landesgesetze aber etwas ganz Anderes vor. Seit dem 01.01.2003 ist die Sel AG vom Landesgesetz 1/2003 (in den Art. 2/bis L.G. 14/97 eingeflossen) mit der Bewirtschaftung des Landesstroms (Gratisstroms) beauftragt und verpflichtet worden, „die­se elektrische Energie für Nutzungen des öffentlichen Dienstes oder des öffentlichen Interesses der Provinz, der Gemeinden oder sonstiger öffentlicher Körperschaften … abzutreten.“
Es ist …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Frage der Ethik

ff 30/08 über den Meraner Primar Herbert Heidegger und seine Ausbildung zum Master der Gesundheitswissenschaften

Zum oben genannten Beitrag in der ff stellt das Amt für die Ausbildung des Gesundheitspersonals in dem von Landesrat Richard Theiner verantworteten Ressort Folgendes klar: Das Land Südtirol vergibt seit 1986 Studienbeihilfen, unter anderem für die Ausbildung zum „Master der Gesundheitswissenschaften“.
Dieser Ausbildungslehrgang steht allen Fachärzten offen. Kein Antrag wurde bisher abschlägig beschieden. Primar Heidegger hat, so wie andere auch, ordnungsgemäß um die vorgesehene Studienbeihilfe angesucht und die dafür notwendigen und selbstverständlich für alle gleichen Voraussetzungen erfüllt.
Veronika Rabensteiner,
Ressort für Gesundheit und Soziales des Landes Südtirol, Amt für die Ausbildung des


mehr...

(0) Kommentare

„Christendatum hat Verfallsdatum erreicht“

ff 30/08 brachte anlässlich des Papstbesuches in Südtirol ein Interview mit dem Schriftsteller Herbert Rosendorfer

Dass Herr Rosendorfer sich das Recht herausnimmt, den Papst, Kardinäle und gläubige Menschen mit abschätzenden und wenig qualifizierten Kommentaren zu beleidigen, fällt eigentlich nur auf ihn selbst zurück. Darauf einzugehen, zahlt sich nicht aus.
Wie die Froschdebatte gezeigt hat, ist es ja öffentlichkeitswirksam und ungefährlich mit den Gefühlen von Christen zu spielen. So gesehen hat der Islam, wie Herr Rosendorfer behauptet, im Gegensatz zum Christentum wirklich den Machthöhepunkt erreicht. Macht wird in der Argumentation von Herbert Rosendorfer mit Droh- und Gewaltpotenzial gleichgesetzt.
Ein Punkt, der nicht unwidersprochen bleiben sollte, ist der Vergleich der Besucher des Weltjugendtages …

mehr...

(0) Kommentare

Keine Antwort

Der Gülletransport auf dem Radweg in Uttenheim und nicht gehaltene Versprechen

Lebensqualität, Verkehrsberuhigung, Naherholungsraum, Umweltschutz, Klimaschutz und Wasserschutz, das sind die Schlagwörter, welche von unseren SVP-Politikern häufig genannt werden.
Im Falle des Gülletransports auf dem Radweg Kematen – Uttenheim und den damit verbundenen Problemen konnte ich selbst erfahren, was man von Aussagen der SVP-Vertreter zu halten hat.
Bei einer Bürgerversammlung in Uttenheim mit Landeshauptmann Luis Durnwalder wollte ich wissen, wer das Recht hat, Mitbürgern die Lebensqualität zu zerstören – keine Antwort !
Auf die weitere Frage, was nun mit der Brücke in Kematen sei, welche von Landesrat Berger versprochen wurde, um das lästige Problem mit …

mehr...

(0) Kommentare

Spuren nach Äthiopien

ff 31/08 brachte einen Reisebericht des Zeithistorikers Gerald Steinacher, der in Addis Abeba sein Buch über den Abessinienkrieg vorstellte.

Der Reisebericht des Zeithistorikers Gerald Steinacher ist recht eindrucksvoll und informativ. Erfreulich zu lesen ist auch, dass auf mehreren Ebenen ein Austausch zwischen Äthiopiern und Italienern bzw. Südtirolern stattfindet.
Weniger erfreulich ist für mich der Schluss, zu dem Steinacher gelangt: „Die­se Art des Austausches ist fruchtbarer als der Aktionismus Südtiroler Schützenkreise.“ Mit „Aktionismus“ bezieht sich Steinacher offenbar auf das im Juni dieses Jahres in Rom stattgefundene Treffen zwischen dem äthiopischen Botschafter und meiner Person als Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes. Dabei wurde dem Botschafter ein offener Brief an den äthiopischen Staatspräsidenten überreicht.
In diesem Brief wurde daran …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im „Museion“ – Titelgeschichte in ff 29/08

Erst war der Frosch, dann kam der Hirsch –
ganz Südtirol geht auf die Pirsch –
die einen geh’n auf Stimmenfang,
ums Religiöse wird den anderen bang.
Es wird ereifert,
es wird gegeifert,
man jammert betet und verflucht,
ein Schuldiger wird stets gesucht,
man fastet, frustet und beschimpft,
der was versteht die Nase rümpft

doch ...
gefüllt scheint so das Sommerloch,

gefüllt bis oben an den Rand,
die Medienwelt ist ganz verspannt –



mehr...

(0) Kommentare

Aus ff 31 vom 31. Juli 2008

Der Tanz auf dem Seil

Leserbrief von Johanna Happacher in ff 28/08; Antwort von Landesrat Richard Theiner in ff 29/08

Ich bedanke mich für die Stellungnahme des Herrn Landesrates Richard Theiner und möchte betonen, dass ich nie behauptet habe, dass das Pflegegeld nichts nütze. Ohne dieses Geld könnten wir uns die Pflege zu Hause nämlich nicht leisten.
Uns ist es in den vergangenen Jahren nie gelungen, jemanden von den Hunderten Fachkräften, Pflegekräften und Freiwilligen aus Südtirol zu „ergattern“. Wir mussten uns diesbezüglich immer selber helfen (unter erheblichen Schwierigkeiten!). Inzwischen habe ich einen Kurzzeitpflegeplatz für meine Mutter gefunden. Außer meiner Mutter pflegen wir zu Hause übrigens seit über vierzig Jahren eines von meinen drei schwer behinderten Geschwistern!


mehr...

(0) Kommentare

„Eine ragazzata“

ff 27/07 über einen Jagdfreund des Landeshauptmanns, der in St. Vigil aus einer Hütte ein Wohnhaus macht

„Die Kubatur war scheinbar keine Wohnkubatur“, so der Gadertaler SVP-Gebietsobmann zu einer umstrittenen Kubaturverschiebung, die er als Bauleiter betreut. Was die Kubaturverschiebung angeht, frage ich mich, warum nur diese im Kreuzfeuer der Kritik steht und ob wir die aufgeworfene Problematik nur den bevorstehenden Landtagswahlen zu verdanken haben!
Angeblich ist die in 4 km Entfernung von St. Vigil liegende Örtlichkeit ein „Eldorado“ baufälliger, sich in Gefahrenzonen befindlicher Kubaturen, die die Kriterien zum „Abbruch und Wiederaufbau mit Verlegung erfüllen“. Demnach kann ich mich glücklich schätzen und „sonnigen“ Zeiten entgegenfiebern! Interessant ist auch die Tatsache, dass eine nicht projektkonforme Bauführung als …

mehr...

(0) Kommentare

Batracho-Georgokratie Südtirol

Der Frosch, die Förderung der Landwirtschaft und das Familienpaket, das die Landesregierung geschnürt hat

Frosch heißt auf Griechisch Batrachos, Georgos heißt Bauer und kratein heißt herrschen. Das muss nur ein Altphilologe wissen. Jeder aber sollte wissen, wofür er sein Hirn hat und dass er in der Schule mehr oder weniger gut lesen, schreiben und rechnen gelernt hat.
Aus dem Dolomiten-Artikel „Mehrere hundert Mio. als Anschub“ vom 8./9. März 2008, Seite 13, lacht unser Landeshauptmann, wobei er vom Südtiroler Agrar-Maschinenringservice sagt: „In den nächsten drei Jahren werden wir eine Anschubfinanzierung von rund 150 Millionen Euro jährlich gewähren.“ Im Interview mit dessen Obmann erfährt man auf derselben Seite: „Der Südtiroler Maschinenring zählt 4000 Mitglieder, …

mehr...

(0) Kommentare

Und ewig fehlt das Weib!

Gastkommentar von Heidi Hintner in ff 27/08; Leserbrief von Julia Helfer in ff 29/08

Die Empörung, die Frau Julia Helfer das Frühstück verdirbt, wenn sie Heidi Hint­ners Gastkommentar liest, beweist einmal mehr, wie männerzentriert unsere Gesellschaft ist. Frau Hintner hatte pointiert auf den Missstand hingewiesen, dass Frauen mit ihren Kompetenzen immer noch nicht wahrgenommen, systematisch übergangen und schließlich vergessen werden. Viele Leistungen werden deshalb überhaupt nicht bekannt oder werden von Männern als deren eigenes Werk ausgegeben, wie es bei Künstlerinnen, Philosophinnen, Wissenschaftlerinnen u. a. geschieht.
Gerade darum sollten Medien anders oder genauer recherchieren und auch weniger bekannte Leistungen ans Tageslicht bringen. Das Recherchieren wiederum wird auch der ff von Frauen leicht gemacht. …

mehr...

(0) Kommentare

Und ewig fehlt das Weib!

Gastkommentar von Heidi Hintner in ff 27/08; Leserbrief von Julia Helfer in ff 29/08

Hilfe, ich bin eine verbitterte Frauenrechtlerin! Frau Helfer ist beim Lesen von Heidi Hintners Stellungnahme das Frühstück im Hals stecken geblieben… Was soll ich da erst sagen, mir ist beim Lesen von Frau Helfers Leserbrief bewusst geworden, dass auch ich eine verbitterte Frauenrechtlerin bin, Hilfe, Hilfe! Ich war doch tatsächlich froh über Heidi Hintners Stellungnahme und Brigitte Foppas Leserbrief, so wie ich immer froh bin, wenn andere Frauen für unsere gemeinsame Sache Partei ergreifen.
Engagierte Frauen beschäftigen sich durchaus mit der „Wurzel des Problems“, wie von Frau Helfer gefordert. Hie und da erlauben sie es sich aber, auf …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Es scheint als lästere jeder über das Kreuz mit dem Frosch. Hat sich aber je einer auseinandergesetzt mit der Aussage des Kunstwerks oder des Künstlers? Was bedeutet der Frosch auf dem Kreuz? Kennen die Leute hier in Südtirol die Märchen nicht mehr? Glauben die Südtiroler nicht mehr an Wunder?
Wie war das denn noch, als wir als Schulkinder in den Schulbänken saßen und der Religionslehrer uns die Geschichten erzählte, wie Jesus übers Wasser ging und wir das Symbol nicht verstanden haben oder wie Jesus dem Kranken die Hand auflegte und dieser gesund wurde oder wie Jesus Wasser in …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Da geht einer in den Hungerstreik, weil ein Frosch an einem Kreuz hängt und meint damit, er könne, für wen auch immer, Mitleid erwecken. Kunst ist Kunst, Frosch ist Frosch und Pahl ist Pahl.
Was wäre, wenn ein solch altgedienter Politiker hergehen würde mit der Ansage, dass er die Hälfte seines Gehaltes spendet, so lange, bis es sich die Familien wieder leisten können zu leben? Ich glaube, da würde jemand besser dastehen, als ein Hungerstreik gegen einen Frosch, der nur den Schein erweckt, Stimmen fangen zu wollen. Nebenbei ist zu erwähnen, dass bei der ganzen Froschgeschichte die Ernennung …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Ich schlage vor, die Skulptur „Zuerst die Füße“ von Martin Kippenberger für das Museion zu erwerben und auf Dauer auszustellen. Landauf, landab ist die – im Volksmund bereits liebevoll „Grüner Frosch“ genannte – Skulptur inzwischen bekannter als unsere Landesräte und hat darüber hinaus mehr über das Bildungsniveau, die Toleranz und das Demokratieverständnis der Südtiroler enthüllt als es eine Studie des Landes je könnte. Nicht zu vergessen sind auch die Werbeeffekte für Südtirol, welche sich durch Berichte in international renommierten Medien wie der Neuen Züricher Zeitung ergeben haben. Sie werden ein viel nachhaltigeres Bild von Südtirol als einem bodenständigen Land der …

mehr...

(0) Kommentare

Was wäre, wenn …

ff 29/08 hat den neuen Ford Kuga getestet

Ganz schön schmal und flach dieser neue Ford Kuga (l/b/h).:4.000/1.000/1.000 mm.
 Walter Unterhofer, Algund

(0) Kommentare

Hat jeder ein Recht zu sterben?

Leitartikel in ff 29/08 über die Sterbehilfe-Debatte in Italien; Leserbrief von Sigbert Dobbertin in ff 30/08

Georg Mair schreibt im Leitartikel, dass es zu einfach sei zu sagen, jeder Mensch habe das Recht, selbst über seinen Tod zu bestimmen; zu einfach auch, bei sogenannter Therapiebegrenzung oder passiver Sterbehilfe von Mord zu sprechen. Der Artikel beleuchtet das Thema sehr anschaulich im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, von Medizin, Ethik, Religion, Wirtschaft und Recht.
Ich finde es sehr gut, dass das Thema auch bei uns erneut aufgeworfen und in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Was fehlt, ist eine klare Definition und Abgrenzung der Begriffe; eben daran mangelt es bei der Diskussion über Sterbehilfe oft und vielerorts: Was …

mehr...

(0) Kommentare

„Gequirlter Käse“

Panorama-Meldung in ff 30/08 über die Wahlkampagne der SVP und was Fachleute davon halten

Slogans mögen immer vordergründig, zumeist auch recht banal und insofern nicht weiter zu beachten sein. Dennoch geht von ihnen eine Botschaft aus. Wenn die SVP den Spruch „Stolz auf Südtirol“ plakatiert, leistet sie damit einer ohnehin weit verbreiteten Haltung Vorschub, die auf Selbstbespiegelung, Nabelschau und Provinzialismus beruht. Bedauerlich, dass man nicht Klügerem den Vorzug gegeben hat. Die alte Volksweisheit „Dummheit und Stolz wachsen auf demselben Holz“ trifft auch hier ins Schwarze.
Wolfgang Strobl, Toblach

(0) Kommentare

Aus ff 30 vom 24. Juli 2008

Und ewig fehlt das Weib!

Gastkommentar von Heidi Hintner in ff 27/08; Leserbrief von Julia Helfer in ff 29/08

Es ist ein altes Lied: Wenn Frauen unbequem sind, sich kritisch äußern, bestehende Gewissheiten in Frage stellen und damit verstören oder anecken und wenn dem damit mit Sachargumenten nicht mehr beizukommen ist – dann holt mann (und leider oft auch frau) zum sexistischen Hieb unter die Gürtellinie aus.
Die Betitelung von Heidi Hintner als „verbitterte Frauenrechtlerin“ deutet auf denselben Argumentationsnotstand hin, den wir frigide Feministinnen, frustrierte Emanzen, Lesben und alte Jungfern seit den Urzeiten der Frauenbewegung erleben. Trotzdem, liebe Julia Helfer, und da muss ich Sie enttäuschen, haben wir den Spaß am Frau-Sein nicht verloren. Heidi Hintner am …

mehr...

(0) Kommentare

Knoflachers Trasse

Hermann Knoflacher und seine Erhebungen für die Kronplatz AG

Professor Knoflacher verteidigt die „Qualität“ seiner Studie zum Projekt „Ried“ mit dem Hinweis, dass er seit über 40 Jahren Erhebungsmaterial erarbeite und so zur Statistik wohl Bescheid wisse. Umso mehr verwundert es, dass er in seiner Erhebung zum Projekt „Ried“ auch oberste Grundsätze einer statistischen Erhebung so wenig ernst genommen hat.
Weiters führt Professor Knoflacher an, er habe auch die Möglichkeit einer Zug­anbindung in Olang untersucht und sogar zwei Lokalaugenscheine dazu vorgenommen. Wie ist es dann zu verstehen, dass er bei seinen beiden Präsentationen im Gemeinderat Bruneck in seiner Skizze einen völlig falschen Trassenverlauf für Olang eingezeichnet hatte, …

mehr...

(0) Kommentare

Hier Eure Zeugnisse.

ff 29/08 über die Bilanz der Landespolitiker.

Jeder Politiker braucht Feedbacks, um zu wissen, wie seine Arbeit bewertet wird. Also, danke für das Zeugnis. Mir bleibt jedoch ein Zweifel: Was wäre denn gewesen, wenn ich das Gegenteil von all dem getan hätte? Dann hätte mein Zeugnis in der ff so lauten müssen: „Riccardo Dello Sbarba. Der grüne Landtagsabgeordnete hat – wie vor ihm Alessandra Zendron – mit der SVP ein schriftliches Stillhalteabkommen unterschrieben, um Landtagspräsident zu werden. Außerdem hat er darauf verzichtet, sein Mandat voll auszuüben, um in seiner Rolle als Oppositionspolitiker der Mehrheitspartei nicht auf die Nerven zu gehen. Er ehrte Durnwalders Geburtstag, so wie es …

mehr...

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

Wenn die rote Sabina über mich grünen Frosch stolpert, freuen sich die Blauen. Ich sehe schwarz für die Corinne.
Ein bunter Herbst steht uns bevor.
Q u a k, q u a k !
Gotthard Andergassen, Bozen

(0) Kommentare

Eine Lektion vom Frosch

Froschaffäre, Kulturkampf und der Streit im Museion – Titelgeschichte in ff 29/08

„Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“ (1898 – Wahlspruch der Wiener Sezession).
Damit sollte die „Frosch-am-Kreuz-Diskussion“ endlich würdig abgeschlossen werden.
Rudolf Benedikter, Bozen

(0) Kommentare

Hat jeder ein Recht zu sterben?

Leitartikel in ff 29/08 über die Sterbehilfe-Debatte in Italien

In seinem Artikel schreibt Georg Mair nicht nur leichtfertig über Sterbehilfe, sondern berichtet tendenziös. So wirft er Aussagen hin, wie: „sich eine regelrechte Sterbeindustrie entwickelt hat“. Das soll wohl suggerieren, dass in den Niederlanden und der Schweiz massenhaft aktive Sterbehilfe von Geschäftemachern geleistet wird. Das aber ist Unsinn.
Dann der Satz: „Palliativmedizin macht ihnen auch nichts vor.“ Hier wird böswillig ein Keil zwischen Palliativmedizin und verantwortungsvoller Sterbehilfe getrieben, wie sie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben vertritt. Gerade die, die dafür eintreten, in Würde selbstbestimmt zu sterben, fordern seit vielen Jahren den Ausbau der Palliativmedizin und bessere …

mehr...

(0) Kommentare

Volkes Wille

Der Gemeinderat von Ulten, der Landeshauptmann und der Bau der Umlaufbahn auf die Schwemmalm

„Und wenn nur eine Stimme die Mehrheit ausmachen würde, so wäre das Referendum zu respektieren!“ Mit diesem Satz korrigierte der Landeshauptmann im Jahr 2004 eine äußerst gewagte statistische Überlegung des Bürgermeisters von Ulten (Nicht-Wähler seien zu den Befürwortern der Umlaufbahn zu zählen).
„Der Bau der Umlaufbahn wird vonseiten der Landesregierung unterstützt, weil die Bürger sie wollen!“ Dieser Satz fiel jetzt nur vier Jahre später. Damit setzt der Landeshauptmann eine 11:6 Entscheidung im Gemeinderat mit Volkswillen gleich.
Dass Herr Durnwalder mit demokratischen Verfahrensweisen seit je seine Schwierigkeiten hat, ist hinlänglich bekannt (siehe Bewertung im Bereich Demokratieverträglichkeit in …

mehr...

(0) Kommentare

Unbekannte Energie

Kann man psychische Krankheiten durch Handauflegen heilen?

Immer mehr Menschen leiden an Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Störungen. Selbsthilfegruppen. Leider hört man nie etwas von den Ursachen dieser Leiden.
Eine Forschungsgesellschaft hat Folgendes entdeckt und schreibt: Unbekannte Energieformen als Vampire entdeckt, die Menschen aber auch Tiere belasten können, indem sie sich an diese festklammern und Lebensenergie saugen. Dadurch entsteht ein Minus an Lebenskraft und Mensch und Tier werden krank.
Diese Forschungsgesellschaft weiß leider nicht, was diese unbekannten Energieformen eigentlich sind. In der Bibel werden wir belehrt, warum werden von Gott die Fälle der Besessenheit zugelassen?
Der ungläubigen Menschheit zur Belehrung über …

mehr...

(0) Kommentare

Der Leitwolf

Titelgeschichte in ff 27/08 über den Südtiroler Top-Unternehmer Michael Seeber

Brauchen wir Südtiroler Bürger nach 20 Jahren Durnwalder noch prominente Einsager? Traut man uns Normalsterblichen nicht zu, eigene Erfahrungen mit der Politik einschätzen zu können?
Die Wirtschaft in Südtirol will frei sein. Politik soll sich ihr gegenüber in Zurückhaltung üben. 1Milliarde Umsatz erwirtschaftet der Leitner-Chef aus eigener Kraft. Ist der Auftraggeber für Seilbahnen, Minimetros und Windräder nicht vorwiegend die öffentliche Hand (Steuergeld)? Weiß Herr Seeber deswegen so genau, dass die Beamten im Umfeld von Durnwalder top sind? Dass die Stufen vor dem Landhaus von bester Qualität sind, können wir Normalsterbliche täglich um 5 Uhr morgens bestätigen.


mehr...

(0) Kommentare

Herr Costa und die Biodynamik

Der Hotelier Michil Costa kandidiert für die Grünen – Leitartikel in ff 28/08

Dem Macher aus dem Gadertal stelle ich nur eine Frage: Wo kommt der Schnee her, mit dem man direkt in sein zum Nobelhotel La Perla gehörendes Apres-Ski-Lokal fahren kann? Ist es etwa Kunstschnee, den der Grünen-Kandidat verwendet?
Der Gründer der Grünen Bewegung Alexander Langer hat sich an seinen Leitspruch „lentius, profundius, suavius“ gehalten und ist an diesem zugrunde gegangen. Massentourismus und Veranstaltungen wie die Maratona dles Dolomites und der Skiweltcup, wo M.C. immer mittendrin – statt nur dabei ist, entsprechen sicherlich nicht dem „Langerschen Credo“… aber nach dem Debakel der Parlamentswahlen wandeln sich auch die Grünen.


mehr...

(0) Kommentare

Ladiner ohne Umwelt?

Wie die schönsten Teile Ladiniens langsam zum Verschwinden gebracht werden

Mirì in der Gemeinde St. Martin ist ein besonders zauberhafter Ort im Abteital. Doch mitten in diesem irdischen Paradies wird nun eine Produktionsstätte mit einem Volumen von mehr als 6000 Kubikmetern errichtet. Außerdem soll touristisch weiter expandiert werden. Teile Ladiniens verschwinden, die ladinische Identität wird weniger.
Was wird in Zukunft ein Ladiner ohne Umwelt noch wert sein?
Michil Costa, Corvara

(0) Kommentare

Aus ff 30 vom 23. Juli 2008

Jetzt redet Durnwalder

Interview mit dem Landeshauptmann – Titelgeschichte in ff 24/08

Der Satz „Wir haben nicht weiß Gott wie viele gute Leute in unserem kleinen Land“ ist mir beim Lesen im Hals stecken geblieben. Welch eine Anmaßung! Glaubt unser Landeshauptmann wirklich, nur Politiker seien „gute Leute“?
Wer hat in den letzten 30 bis 40 Jahren aus dem armen Südtirol ein hochgelobtes Wohlstandsland erwirtschaftet? Etwa nur die Politiker? Sicher, sie haben ihren Teil dazu beigetragen (gegen gute Bezahlung!), doch den weit größeren Teil haben all die vielen Leute erwirtschaftet und erspart, die täglich in den Unternehmen, Werkstätten, in der Landwirtschaft, im Handel, im Tourismus und so weiter mit Fleiß, Ausdauer …

mehr...

(0) Kommentare

Aus ff 29 vom 17. Juli 2008

Südtirols Rückfall

Der Frosch von Kippenberger, das Museion und der Rückschritt Südtirols ins Mittelalter – Sommergespräch mit Markus Vallazza in ff 28/08

Bravo, Markus Vallazza, ich bin in allem Ihrer Meinung.Trotzdem fürchte ich, dass wieder einmal die Pharisäer und Heuchler nicht nur in Medien und Politik die Oberhand behalten werden.
Ich selbst bin auch Künstler (Maler), allerdings einer der ruhigen und sanften Sorte; aber zu der seit Wochen in Südtirol ablaufenden Show einiger Profilsüchtiger kann auch ich nicht schweigen, selbst wenn’s für die Katz ist.
Was würde wohl Jesus zu diesem Theater sagen, das einige mit und in seinem Namen hier abziehen?
Walter Zuber, Kastelruth

(0) Kommentare

Südtirols Rückfall

Der Frosch von Kippenberger, das Museion und der Rückschritt Südtirols ins Mittelalter – Sommergespräch mit Markus Vallazza in ff 28/08

Pardon Madame Corinne Diserens, nous sommes désolés de ne pas comprendre ce que vous dites et ce que vous faites. Ce qu’on aimerait est simplement: dialogue. Nous vous prions de ne pas continuer á l’empêcher.
Margit Klammer, Meran

(0) Kommentare

Der Tanz auf dem Seil

ff 27/08 über die „Erfolge“ von Landesrat Richard Theiner, Leserbrief von Johanna Happacher in ff 28/08

In ihrem Leserbrief an die ff schildert Frau Johanna Happacher-Villgrater-Schmid aus Terenten die Schwierigkeiten in der Pflegebetreuung ihrer Mutter. Infolge eines Artikels Ihrer Zeitschrift meint sie, der Landesrat für Soziales würde ihre Sorgen nicht ernst nehmen. Dem ist nicht so: Frau Happacher bekommt von mir eine ausführliche und sachlich begründete Stellungnahme, und zwar persönlich. 
Wir wissen alle, dass die Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen kein Leichtes ist. Dabei werden die Kräfte der Angehörigen auf harte Proben gestellt. Gerade um die Familien zu unterstützen, hat die Landesregierung mit der Sicherung der Pflege einen großen Schritt getan. Aber Frau Happacher hat …

mehr...

(0) Kommentare

Und ewig fehlt das Weib

Titelgeschichte in ff 26/08 über die Südtiroler, die die Welt veränderten; Gastkommentar von Heidi Hintner in ff 27/08

Da lese ich wie üblich beim Frühstück die ff und stoße auf einen interessant wirkenden Titel. „Und ewig fehlt das Weib!“ schreit mich der Gastkommentar von Heidi Hintner an. Da haben die bösen Männer von der ff doch tatsächlich keine Frau unter den zehn weltbewegenden Südtirolern aufgenommen. Skandal!
Kurz muss ich schlucken. Das ist doch nicht ihr Ernst? Hat die gute Frau nichts Besseres zu tun, schwebt es mir im Kopf herum.
Ich lese mal weiter… Aha, unattraktiv sind die sechs Männer auf der Titelseite also auch noch. Skandal! Mal sehen, wen sie auf die Liste …

mehr...

(0) Kommentare

Knoflachers Trasse

Hermann Knoflacher und seine Erhebungen für die Kronplatz AG

Die Diskussion um die zukünftige touristische Entwicklung Brunecks ist mehr als interessant. Besonders dann, wenn man die Standpunkte der einzelnen Experten begutachtet.
Von vorne: Die Stadtgemeinde Bruneck sucht seit Jahren einen Investor für ein Hotel der obersten Klasse in Reischach. Die Kronplatz Seilbahn AG möchte den Eisenbahnanschluss in Percha verwirklichen. Die Aktionsgemeinschaft Rei­schach warnt davor, dass durch die Haltestelle in Percha die Anziehungskraft von Reischach verloren ginge. Im Zusammenhang mit der Piste visioniert Ing. Aichner ein „Hoteldorf Percha“ für das Jahr 2020. Das war bisher.
Das Tourismuskonzept für Bruneck sieht die Errichtung einer Hotelinfrastruktur der gehobenen …

mehr...

(0) Kommentare

„Witz Seniorenabo“

Seniorenabo 60+ - ff 28 / 08 brachte ein Interview mit Frau Helga Pichler und einen Leserbrief von Toni Martini

Bei Abo 60 + handelt es sich um ein zusätzliches Angebot, d. h. alle bisher gültigen Ermäßigungen, wie das Strecken-Abonnement für Senioren oder die Familienkarte, bleiben weiterhin aufrecht, sodass jeder die für seinen Bedarf günstigste Version in Anspruch nehmen kann.
Das neue Abo 60+ wurde auf ausdrücklichen Wunsch vieler Senioren eingeführt, die auf eine sehr flexible und unkomplizierte Art und Weise viel mit Bus und Bahn im Lande unterwegs sein möchten. Von einem „Witz“ oder von anderen merkwürdigen Bezeichnungen kann also keine Rede sein.
Südtirolerinnen und Südtiroler ab 70 Jahren erhalten das Jahresabonnement sogar gratis, mit …

mehr...

(0) Kommentare

Kein Fenster in Pfitsch

ff 26/08 über die Streichung eines Fensterstollens für den Brennerbasistunnel

Einzig und allein der angebliche lokale Südtiroler Konsens für den BBT ermöglicht es den Betreibern, mit der Fiktion dieses Jahrhundertprojektes heute noch Riesengeschäfte zu machen. Gäbe es nicht diese stillschweigende, vom Landeshauptmann verordnete Zustimmung und würden die betroffenen Gemeinden, die zuständigen Bürgermeister auch nur den geringsten Zweifel an der Sinnhaftigkeit, Zweckmäßigkeit, Umweltverträglichkeit dieses Projektes öffentlich äußern – der BBT wäre gestorben!
Doch dieser Konsens, diese schweigende Zustimmung ist nur deshalb da, weil die Landesregierung die Bevölkerung Südtirols über den fehlenden Nutzen des BBT und zugleich über die drohenden Schäden und Gefahren seiner Realisierung bewusst im Unklaren lässt, ja …

mehr...

(0) Kommentare

Aus ff 28 vom 10. Juli 2008

Die Römer hecken’s aus. Wir kuschen.

Leitartikel von Norbert Dall’Ò in ff 26/08, Leserbrief in ff 27/08

Mit Recht kritisieren Niederkofler und Theiner auch das Gasthausgequatsche im Leitartikel über Gesetze und Strafen. Völlig überzogen reagiert Dall’Ò wie eine beleidigte Leberwurst. Hans Karl Peterlini, Sie fehlen uns, den beiden Leserbriefschreibern ein herzliches Dankeschön für die Sachdaten, die man/frau sich eigentlich von einer Zeitschrift erhoffen.
Sigbert Dobbertin/Ulrike Tichy, Lüsen

(0) Kommentare

Die Römer hecken’s aus. Wir kuschen.

Leitartikel von Norbert Dall’Ò in ff 26/08, Leserbrief in ff 27/08

Ich kann nur voll Norbert Dall’Ò zustimmen, denn bei den Südtirolern sieht es sehr traurig aus, was Zusammenhalt angeht. Denn vielfach freuen wir uns noch, wenn es nur den anderen betrifft und nicht uns selber. Verantwortung übernehmen für das Leben müssen wir schon selber, das kann uns keiner abnehmen, auch nicht die Leute, die (scheinbar?) höher stehen als das Volk. Verbote und hohe Strafen (denn es geht ja darum, den Bürgern Angst einzujagen) sind sicher nicht das Ziel und dürfen es auch nicht sein. Es ist ein Irrglaube, wenn wir meinen, dass damit die Probleme gelöst werden.
Sicher …

mehr...

(0) Kommentare

Die Turbo-Brüder

ff 25/08 brachte ein Unternehmerporträt der Brüder Ernst, Josef und Thomas Gostner

Laut Interview sind die drei Brüder damit beschäftigt, Kapital in die Erzeugung „grüner“ und „erneuerbarer“ Energie durch den Anbau von Energiepflanzen auf „verottetem Land“ in Indonesien und Äthiopien zu investieren. Diese Aktivitäten werden im Interview von den Unternehmern als visionäre Lösung für die Energienachfrage des Nordens und die Erderwärmung verkauft.
Wichtige Aussagen der Unternehmer entbehren leider jeglicher wissenschaftlicher Grundlage, um als etwas anderes als schnelles Profitieren zulasten armer und korrupter Länder und der Biodiversität von Ökosystemen eingestuft zu werden. In anderen EU-Ländern reagiert man mittlerweile in dieser Hinsicht wesentlich skeptischer.
Die Richtlinien zur Erhöhung des Anteils …

mehr...

(0) Kommentare

In der Froschfalle

ff 22/08 über das Kunstwerk von Martin Kippenberger. Und die folgenden Leserbriefe

Der Regionalratspräsident Dr. Franz Pahl scheint ein etwas seltsames Verständnis von einem Hungerstreik zu haben: Ab dem 23. Juli will er mit einer Initiative, die er als einen „Hungerstreik“ hinstellt, gegen das Froschkreuz im Museion protestieren – anscheinend mit jeweils halbtägigem Fasten; so wie seinerzeit, als er ebenfalls mit einem angeblichen „Hungerstreik“, der nach meiner Kenntnis in Wirklichkeit eher eine Diät für sein Idealgewicht war, gegen die Renovierung des Siegesdenkmals protestiert hat.
Von einem echten Hungerstreik, bei dem man wirklich Hunger leidet, will der werte Herr Dr. Pahl offenbar nach wie vor nichts wissen. Eine derartige Aktion als …

mehr...

(0) Kommentare

In der Froschfalle

ff 22/08 über das Kunstwerk von Martin Kippenberger. Und die folgenden Leserbriefe

Martin Kippenberger hätte seine Arbeit nie so platziert, wie es im Museion der Fall ist, die Kuratoren der Ausstellung haben somit dessen Aussage völlig verfälscht. Mit solchen Dingen spielt man nicht!! Das nachträgliche Verhüllen bzw. Verstecken des Frosches war ein zweiter Fehler. Zensur ausüben ist arrogant und engstirnig. Zensur hinnehmen ist unverzeihlich.
Sollte der Frosch sogar entfernt werden, dann hätten die Ausstellungsgestalter (ich weiß nicht, wer sie sind) in diesem Haus nichts mehr verloren, sie würden die schon angeknackste Glaubwürdigkeit einer neuen, wertvollen Struktur gänzlich zunichtemachen. Das wäre mehr als unverzeihlich.
Herrn Pahl möchte ich noch …

mehr...

(0) Kommentare

Überetscher Bahn

Was ist der Grund, dass die Planung einer S-Bahn ins Überetsch nicht vorangeht?

Die Treibstoffpreise steigen unaufhaltsam – Autofahren wird zum Luxus! Der Überetscher Bevölkerung drängt sich unwillkürlich die Frage auf, weshalb das Projekt „S-Bahn“ nach Bozen nicht endlich umgesetzt wird!
Die Studie über die diesbezügliche Machbarkeit von Prof. Knoflacher ist positiv ausgefallen und bereits im Frühjahr 2007 vorgestellt worden. Bisher wurde leider nicht viel Konkretes zur Verwirklichung dieses öffentlichen Verkehrsmittels unternommen. Die Baukosten von etwa 230 Mio. Euro sind für verschuldete Gemeinden und eine mit Großbaustellen beschäftigte Landesverwaltung offensichtlich ein Argument, die Realisierung des betreffenden Vorhabens hintenanzustellen.
Hält man sich aber vor Augen, dass täglich rund 14.000 Autofahrer …

mehr...

(0) Kommentare

Der Tanz auf dem Seil

ff 27/08 über die Sanitätsreform und die „Erfolge“ von Gesundheitslandesrat Richard Theiner

Was macht man mit einer pflegebedürftigen Person, wenn die Pflegerin den jährlichen (wohlverdienten!) Urlaub in Anspruch nehmen will und man dringend eine Vertretung braucht?
Erster Versuch: Hauspflegedienst; leider total überlastet, zu wenig Personal, wenn überhaupt eine Pflegerin für 14 Tage zu bekommen wäre, dann frühestens ab 10.00 Uhr vormittags.
Zweiter Versuch: Mobiler Hilfsdienst; ist in Bruneck stationiert, fährt nicht ins obere Pustertal.
Dritter Versuch: 14-tägige Aufnahme in einem Altenwohnheim, kann man vergessen, keine Chance.
Vierter Versuch: Das Pflegetelefon. Ich höre ja täglich mindestens einmal im Radio die Werbung, ich wähle die grüne …

mehr...

(0) Kommentare

Widmann wirbt

Warum so aufwendig? Die Werbebroschüre für das Gratisabonnement „Abo 60 +“ für den öffentlichen Verkehr

Vor einigen Tagen habe ich vom Landeshauptmann und dem Landesrat für Mobilität eine Zuschrift erhalten, mit der mir persönlich das Gratisabonnement „Abo 60 +“ für die „over 70“ mitgeteilt wurde. Die Idee ist sicher positiv zu bewerten, doch sind mir dabei einige Gedanken gekommen:
1. Der Brief auf Hochglanzpapier, mit dem Farbfoto des Landeshauptmanns und des Landesrates Dr.Widmann versehen, ist leider nur in italienischer Sprache abgefasst (!).
2. Einen eigenen Brief an Tausende begünstigter Bürger zu schicken, wobei die Aktion über die Medien sehr wirksam mitgeteilt wurde, empfinde ich als Wahlwerbung (trotz gegenteiliger Versicherung des Landeshauptmanns). …

mehr...

(0) Kommentare

Aus ff 27 vom 03. Juli 2008

10 Südtiroler für die Welt

ff 26/08 über prominente Landsleute, die die Welt veränderten

Erlauben Sie mir, darauf hinzuweisen, dass es zur Zeit des Ötzi und auch noch mehrere tausend Jahre danach weder Tirol und schon gar nicht Südtirol gab; Ötzi war also weder Tiroler noch Südtiroler.
Weiters: Walther von der Vogelweide (1170-1230) war österreichischer Minnesänger, also auch kein Südtiroler; (vielleicht ein Tiroler???). Oswald von Wolkenstein (1377-1445); Michael Gaismair (1490-1532); Andreas Hofer (1767-1810); Peter Mitterhofer (1822-1893); Max Valier (1892-1930); Luis Trenker (1892-1990) hingegen waren Tiroler, ja, Tiroler.
Es mag sein, dass sich bei uns nicht wenige, immer mehr ins Häuschen namens Südtirol verkriechen, sich dort immer fester einigeln, sich ihre …

mehr...

(0) Kommentare

10 Südtiroler für die Welt

ff 26/08 über prominente Landsleute, die die Welt veränderten

Nach dem Porträt der 10 Südtiroler, die die Welt veränderten, freu ich mich schon, in der nächsten Ausgabe jenes der 10 Südtirolerinnen vorzufinden, die die Welt bewegt haben. Oder müssen wir drauf warten, bis Ötzis Mutter gefunden wird?
Brigitte Foppa, Montan
Ein Blick von außen zeigt tatsächlich, dass Südtirol zu übertriebener Selbstkritik und Selbstzerfleischung neigt –
heimatliche Kleingeister
gibt es zuhauf, und wie bereits Hans Albrecht Moser sagte: „Zum Verstehen braucht’s Verstand, zum Verurteilen bloß Richtung“.
Elisabeth Baldauf, derzeit Wien

(0) Kommentare

10 Südtiroler für die Welt

ff 26/08 über prominente Landsleute, die die Welt veränderten

Nach dem Porträt der 10 Südtiroler, die die Welt veränderten, freu ich mich schon, in der nächsten Ausgabe jenes der 10 Südtirolerinnen vorzufinden, die die Welt bewegt haben. Oder müssen wir drauf warten, bis Ötzis Mutter gefunden wird?
Brigitte Foppa, Montan

(0) Kommentare

10 Südtiroler für die Welt

ff 26/08 über prominente Landsleute, die die Welt veränderten

Ein Blick von außen zeigt tatsächlich, dass Südtirol zu übertriebener Selbstkritik und Selbstzerfleischung neigt – heimatliche Kleingeister gibt es zuhauf, und wie bereits Hans Albrecht Moser sagte: „Zum Verstehen braucht’s Verstand, zum Verurteilen bloß Richtung“.
Elisabeth Baldauf, derzeit Wien

(0) Kommentare

Die Römer hecken’s aus. Wir kuschen.

Leitartikel von Norbert Dall`Ò über absurde Gesetze und Strafen

Die geschätzten Edelweiß-Parlamentarier finden hoffentlich auch noch Zeit für andere Anliegen als den Schutz von besoffenen Autofahrern und Steuerschwindlern. Und Ihr geschätztes Blatt kann in manchen Leitartikeln sicherlich ein bisschen weniger Gasthausgequatsche vertragen.
Thema Verkehrssicherheit: Zwischen Oktober 2007 und Mai 2008 sind in Italien die Verkehrstoten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22% zurückgegangen. Dafür dass sich – immer laut Wirtshaus - im übrigen Staatsgebiet kein Schwein an irgendein Gesetz hält, ist das doch ein bemerkenswertes Ergebnis. Die Zahlen in Südtirol sprechen dieselbe Sprache. Das sind Fakten, nicht Ideologie. Da geht es um Menschenleben, nicht um irgendwelche Luxusproblemchen.


mehr...

(0) Kommentare

Ihre Meinung in Ehren, aber unterstellen Sie mir nicht Aussagen, die ich nicht gemacht habe. Von einem Kavaliersdelikt war nie die Rede. Ich wünsche Ihnen, dass diese „außerordentlich abschreckenden Gesetze“ Wirkung zeigen. Ansonsten müsste man sie noch weiter verschärfen: Wie wär’s mit der Todesstrafe für alkoholisierte Fahrzeuglenker? Oder mit der …

Die Römer hecken’s aus. Wir kuschen.

Leitartikel von Norbert Dall`Ò über absurde Gesetze und Strafen

Mittlerweile weiß ich nicht, was schlimmer ist: Populisten, die sinnvolle Gesetzte abschaffen wollen, oder ein Journalist, der Blödsinn schreibt. Hat Dall’Ò mal ausgerechnet, wie groß die Menge Alkohol ist, die es braucht, um 1,5 Promille zu überschreiten? 1,5 Liter Wein oder 3,2 Liter Bier oder 20 Schnäpse! Wer in einem Leitartikel schreibt, dass mit 20 Schnäpsen intus Autofahren nach „Vernunft und Verhältnismäßigkeit“ wie anno dazumal als ein Kavaliersdelikt gehandhabt werden soll, dem ist jede Vernunft abhanden gekommen.
Die Versteigerung des Fahrzeugs ist im Fall eines mit mehr als 1,5 Promille durch den Verkehr irrlichternden Säufers konsequent, richtig und …

mehr...

(0) Kommentare

Kein Fenster in Pfitsch

ff 26/08 über die Streichung eines Fensterstollens für den Brennerbasistunnel

Man hat nun eingesehen, dass der Fensterstollen für den BBT in Wiesen/Pfitsch doch nicht nötig ist. Das ist sicherlich ein Sieg, der zweifelsohne nur der unermüdlichen Informationsarbeit der Bürgerinitiative STOPP BBT und den Protesten der Bevölkerung zu verdanken ist. Bleibt zu hoffen, dass man bald auch die Fragwürdigkeit des gesamten Megaprojekts BBT einsieht, da dieses für 20 Jahre jede Entscheidung das Transitproblem betreffend lahmlegt, nur um die Kapazität der billigsten Transitroute über die Alpen zu verdoppeln.
Verena Debiasi, Sterzing

(0) Kommentare

In der Froschfalle

ff 22/08 über das Kunstwerk von Martin Kippenberger. Und folgende Leserbriefe.

Jetzt wurde verkündet, dass das gottbeleidigende Schandwerk in Form einer Kompromisslösung verhüllt wird. Gesagt, getan, wobei man jetzt das Schandwerk sowohl von der Vorderseite als auch von der Seite leider sehen kann. Was denken sich dabei die Verantwortlichen? Glauben sie wirklich, dass die Südtiroler so dumm sind?
Für das gotteslästerliche Schandwerk gibt es nur eine Lösung, und die soll für unseren Hochw. Herrn Bischof Dr. Wilhelm Egger, den geehrten Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder und die Landesrätin Frau Sabine Kasslatter-Mur und die Verantwortlichen des Museion lauten: Solche Werke sollen weder geliehen noch mit öffentlichen Mitteln gekauft noch in einem …

mehr...

(0) Kommentare

In der Froschfalle

ff 22/08 über das Kunstwerk von Martin Kippenberger. Und folgende Leserbriefe.

Höre gerade im Rai Sender Bozen, dass Franz Pahl in den Hungerstreik treten will, falls der Kippenbergerfrosch im Museion hängen bleiben sollte.
Dann noch eine Steigerung: Er (Pahl) würde sogar auf eine Landtagskandidatur verzichten, falls das Verhungern nichts fruchten sollte. Habe ich richtig verstanden?
a) Ein Hungerstreik, sofern er nicht unterbrochen wird, (bei der bekannt eisernen Konsequenz eines F. Pahl nicht zu erwarten ), der keine Wirkung zeigt,  führt zum Hungertod, also Landtagskandidatur ade sowieso.
b) Wen möchte Pahl damit treffen? Wen könnte das schrecken?
Ossi Kofler, Kortsch

(0) Kommentare

Aus ff 26 vom 26. Juni 2008

Interessante Initiative

Warum die Trendy Bar jede Unterstützung verdient

Um den Alkoholmissbrauch einzudämmen, werden Unmengen an Geld für Sensibilisierungskampagnen, Plakate und Schilder ausgegeben. Aber was bewirken diese verschiedenen Initiativen wirklich? Nichts!
Mir gefällt an der Trendy Bar, dass sie Alternativen dort anbietet, wo das Problem entsteht, beim Fest. Den Leuten wird gezeigt, dass es eben mehr gibt als „nur“ Bier, Wein, Cola und Wasser.
Meinen Respekt und meine Hochachtung für die Macher und Initiatoren dieses Projekts. Für Ihren Mut, einen neuen Weg einzuschlagen und zu gehen.

Manuela Bachmann, Taisten

(0)