Leserbriefe schreiben
Aus ff 30 vom 29. Juli 2010
Leserbriefe: Schilderstreit
Chi dimentica o distorce la storia prima o poi si trova confrontato con le conseguenze del suo operato. Chi ha ignorato o tentato di camuffare il fatto che in Sudtirolo un fazioso fascista di nome Ettore Tolomei ha cambiato i nomi a quasi tutti i paesi e le città in nome delle conquiste romane, dell’Impero romano e di fole simili, ora è arrivato al redde rationem. Anche se il quotidiano “Alto Adige” ora lancia strali e si appella all’italianità (vedi gli articoli di Campostrini), i fatti reali sono questi: gli abitanti del Sud del Tirolo sono in stragrande maggioranza...
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Staat, Land und Alpenvereine streiten um die Hinweisschilder auf Wanderwegen
Süd-Tirol ist nicht Tirol …davon sind wir überzeugt so wie wir überzeugt sind, dass Gadertal nicht Pustertal, dass Pustertal nicht Südtirol, dass Meran nicht Bozen, dass Reschen nicht Vinschgau, dass Ladinien nicht Unterland, dass Innsbruck nicht Wien und dass Südtirol nicht Italien ist ...
Es ist ernsthafte Verantwortung für unsere Geschichte und Kultur geradezustehen. Trotzdem dürfen wir nicht darunter einbrechen.
Die Zeit für eine neue Politik ist reif.
Nicol Rudi Alberti, St. Vigil in Enneberg
Leserbriefe: Juwel Schaldererbach
Ein Stück Urwald retten, aber den Schaldererbach ruinieren?
„Schüler sammeln für den Ankauf eines Stück Urwaldes…“ steaht in der Zeitung zu lesn. Isch, so wird gelobt, a tolle Aktion von dö jungen Leit gwesn. Der Urwold wird gekaft und geschützt, damit ihn niemand mehr zerstören kann. Mit Umweltschutz, und sei’s weit weg, fongt man nie früh genug un. A poor Wochn drauf , in Vahrn, im Voitsbergsool sitzn, got nit a so a kloane Zohl olter Esl, dö hoaß diskutiern, wer und wie man dös schianste Talele weitum am schnellstn konn ruinieren. A wildromantischer, wunderschianer Plotz, an Urwold gleichts, es isch, a no nit vom Turismus...
mehr...Leserbriefe: Die auf Worte baut
Sommergespräch in ff 29/10 mit Mary de Rachewiltz, der Tochter des Dichters Ezra Pound
Entgegen den beschönigenden Äußerungen im Interview mit ff war Pound ein Rassist, Profaschist und Antisemit, daneben freilich auch ein faszinierender Dichter, was die zeitlose Frage nach der Verführbarkeit von Intellektuellen aufwirft. Ein Auszug aus seinen berüchtigten Radio Speeches dürfte genügen: “Is there a race left in England? ... No Sassoon is an Englishman, racially. No Rothschild is English ... In the year 1942 Anno Domini, there is only one start you can make. And that is a start toward being England. A refusal to be a province of Israel, or an outpost of Yankee-Judaea.“ ( zit. nach Leonard...
mehr...Leserbriefe: Ansichten eines jungen Priesters
ff 27/10 brachte ein Interview mit dem Augustinerpater Artur Schmitt
Ich muß Pfarrer Schmitt ein großes Lob aussprechen zu seiner Einstellung der Kirche gegenüber und dass er den Mut hatte, seine Meinung öffentlich kundzutun. Das kann man nur von einem jungen Pfarrer erwarten, denn die alten getrauen sich nicht, eine eigene Meinung zu haben und noch viel weniger, diese zu äußern. Dass die Amtskirche sowohl von außen wie von innen immer mehr mit Kritik konfrontiert wird und dass Themen wie sexueller Mißbrauch aufs Tapet gebracht werden, hängt mit dem Freiheitsbedürfnis des Menschen zusammen, welches auch vor den Toren des Vatikan nicht haltmacht. Die geistige und menschliche Freiheit, ohne Unterdrückung,...
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ff 27/10 brachte ein Interview mit dem Augustinerpater Artur Schmitt
Nachdem Papst Benedikt XVI. der erste Papst ist, der das Grab des heiligen Coelestin aufgesucht hat, stellt sich mir die Frage, ob unser Papst vielleicht unbewusst eine Seelenverwandschaft mit Coelestin festgestellt hat und das Bedürfnis spürt, es ihm gleich zu tun und ebenfalls von seinem Amt zurückzutreten? All dies in Anbetracht der vielen Probleme in der heutigen Amtskirche, denen er nicht gewachsen zu sein scheint.
Dies wäre ein guter Schritt, der ihm viel Achtung einbringen würde und der Amtskirche vielleicht eine Wende zum Besseren.
Toni Martini, Kurtatsch
Leserbriefe: Der Gast als Esel
Unfreundlichkeit in Südtirols Gasthäusern – Leserbrief in ff 27/10
Was Leserbriefschreiberin Lucy von Taufenbach von ihrer Erfahrung in einem Südtiroler Gastbetrieb schreibt, finde ich durchaus nicht aus der Luft gegriffen. Auf Wanderungen besuche ich gerne Gaststätten, um mich zu stärken und ab und an auch mit Menschen ins Gespräch zu kommen. In der Regel begegne ich bei diesen Gelegenheiten ausgesprochen freundlichen und aufgeschlossenen Menschen, und dies bestimmt auch mein Bild der Gastbetriebe in unserem Land. Hin und wieder – und auch das muss gesagt sein – wurde und wird mir allerdings auch eine Haltung entgegengebracht, worauf sich mir die Frage aufdrängt, warum ich an dem betreffenden Ort...
mehr...Leserbriefe: Teufel Volksabstimmung
Direkte Demokratie, Großprojekte und die Südtiroler Volkspartei
Wo echte demokratische Auseinandersetzungen beziehungsweise Volksbefragungen als Grundrechte anerkannt und praktiziert werden, haben die Bürger die Möglichkeit, aktiv an relevanten gesellschaftspolitischen Themen mitzuwirken! In modernen Ländern steht diese Form der direkten Demokratie außer Diskussion! So wurde kürzlich in Bayern ein Volksentscheid zu einem von der offiziellen Politik nicht bewältigten Thema erfolgreich durchgeführt. Die Schweiz gilt in Sachen Bürgermitbestimmung seit jeher als Vorbild. Ganz anders bei uns: Die Partei des Südtiroler Volkes fürchtet nach wie vor jede Form von echter Demokratie wie der Teufel das Weihwasser. Nach der durch Panikmache, Boykottaufrufe und Lügen knapp an der unverschämten 40...
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