Hinweis

Lesen Sie alle Artikel online ohne Einschränkung. Jetzt Abo bestellen.

 

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Aus ff 20 vom 16. Mai 2013

Die Frauen und die Macht

Mit dem Abgang vieler Männer und einiger Frauen sortieren sich die Machtverhältnisse in der Politik neu. Nur: Die Frauen schaffen es nicht, sich weiter nach vorne zu drängen.

Kein Detail entgeht der strengen Prüfung. Ist das Dekolleté nicht ein wenig zu gewagt? Und die Röcke, die sie trägt, sind sie nicht zu kurz? Warum immer so grelle­ Farben? Und dann diese altmodischen Hosenanzüge – die gehen gar nicht. Die Fragen nach dem Aussehen der Frauen in der Politik löst gerne hitzige und mitunter auch böse Diskussionen aus. Muss es also sein, auch noch einen Bericht über das Thema „Frauen in der Politik“ mit dem Äußeren anzufangen? Entschuldigung, aber ja, es muss sein. Vor allem dann, wenn Aussehen und Stil von Politikerinnen immer noch mehr ins Auge fallen...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Der Autobahn-Bauer

Walter Pardatscher, 42, hat eine steile Karriere hingelegt: Der Salurner Bauingenieur ist seit Montag Geschäftsführer der Brennerautobahn. Es ist der Aufstieg eines Mannes mit Hausverstand und guten Kontakten.

Bauer wollte er eigentlich werden. Doch er war ein recht guter Schüler. Sein Vater sagte also zu ihm, er solle studieren gehen, als Bauer könne er immer noch arbeiten. Er tat, wie ihm geheißen, wurde Bauingenieur, Unternehmer und schließlich Präsident der Brennerautobahn. Seit Montag ist er deren geschäftsführender Verwaltungsrat: Walter Pardatscher, 42. Wie schafft man es bloß an die Spitze der Brennerautobahn-Gesellschaft A22? Braucht man dafür irgendeine fachliche Qualifikation? Oder genügt es, das richtige Parteikärtchen in der Tasche zu haben? Wenn man Walter Pardatscher das fragt, lächelt er freundlich. Und überlegt einen Moment lang. Aus der Nähe betrachtet,...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Zerrissenes Land

Südtirol gebe Hoffnung auch für die Palästinenserfrage, sagte Landeshauptmann Durnwalder. Die jüdische Siedlungspolitik steht dem Frieden im Weg. Eine Reportage aus der palästinensischen Stadt Hebron.

Der Magie eines Bazars kann sich keiner entziehen. Die schier unendliche Auswahl an Obst, Gewürzen und Kleidern, die kunterbunten Farben und vielfältigen Gerüche erzeugen eine wahre Flut an Sinnesreizen. Kurzzeitig vergesse ich die räumliche Orientierung, lasse mich von den Menschenmassen treiben und staune über die aufdringlichen Auslagen der Händler und Handwerker. Die Gebetsrufe des Muezzins und Welcome-to-Hebron-Rufe der Verkäufer komplettieren die typisch orientalische Bazar-Atmosphäre. Plötzlich verdunkelt sich die Straße vor mir. Die Passanten biegen alle in enge Seitengassen ab. Aus gutem Grund, denn der Weg endet mit einem Checkpoint, an dem schwer bewaffnete Soldaten postiert sind. „Hier ist Endstation,...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Familien­rahmen

Familiengesetz: (aa) 8 Neinstimmen, 6 Enthaltungen und 18 Jastimmen. Das ist das Ergebnis der Abstimmung im Landtag zum Familiengesetz. Große Einigkeit und Überzeugung se­hen anders aus. Entsprechend nüchtern fällt der Kommentar von Landesrat Richard Thei­ner nach der Abstimmung aus: „Es hier jedem recht zu machen, ist nicht möglich.“ Jedoch schaffe das Gesetz die rechtliche Grundlage „für eine gezielte und stärkere finanzielle Unterstützung ab 2014“. Das heißt konkret? Ab 1. Januar 2014 soll das Kindergeld angehoben und die Rentenabsicherung der Eltern verbessert werden. Auch das Angebot an Betreuungsplätzen wird laut Gesetz nun ausgebaut, die bisher unterschiedlichen Tarife für Kinderhorte, Kindertagesstätten...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Frust Regierung, Lust Opposition

Kommentar: (gm) In Tirol regieren die Grünen jetzt mit den Schwarzen, in Wien regieren sie mit den Roten. In Österreich sind die Grünen für alle Farben offen. Multikulturell. In Tirol war die Koalition  rasch geschmiedet (inklusive Ja zum Weiterbau des Brennerbasistunnels), so schnell konnte man gar nicht schauen. Und in Südtirol?  Einmal angenommen, die Südtiroler Vokspartei verliert bei den  Landtagswahlen im Herbst, wer wäre dann das größere Hindernis für eine Regierungsbeteiligung der Grünen: die SVP oder die Grünen selber? Die Grünen, man sieht es in Bozen, sind gerne an der Macht, noch lieber jedoch und durchaus effizient üben...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: LH k. o.

Energie: (doc) Tatort Landtag, am Donnerstag vergangener Woche: Der Landeshauptmann (LH) wird von der eigenen Fraktion in die Knie gezwungen. Er geht k. o. Wann hat es das zuletzt gegeben? Die Grünen werten das als untrügliches Zeichen dafür, dass „eine Ära zu Ende geht“, auch wenn sich Luis Durnwalder weigere, dies zur Kenntnis zu nehmen. Gegenstand der Niederlage war – einmal mehr – die Energiepolitik. Die Grünen hatten einen Beschlussantrag eingebracht, der vorsieht, die Gemeinden Bruneck, Welsberg, Percha, Olang, Rasen-Antholz, Marling, Algund, Meran und Pfitsch zu entschädigen. Durch die Verlängerung von Großwasserkonzessionen bis 2017 gehen den Gemeinden viele...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Italien knapp vor Österreich

Steuern: (doc) Immer wieder beklagen sich Unternehmer, der Steuerdruck in Italien sei besonders hoch. Die nackten Zahlen jedoch belegen das nicht: Kaum irgendwo in Europa sind die Steuern für Unternehmen seit dem Jahr 2000 so zurückgefahren worden wie in Italien. Damals lag der Höchstsatz bei 41 Prozent, heute sind es noch 28 Prozent. Im Vergleich dazu sind die Höchststeuersätze für Personen mit 43 Prozent nahezu unverändert – im Jahr 2000 waren es 46 Prozent.
Der Steuerdruck, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, ist EU-weit in Dänemark am größten; Italien liegt im oberen Mittelfeld knapp vor Österreich und Deutschland.

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Die zweite Auflage

Freistaat: (aa) Im März vergangenen Jahres trug sich in der ff-Redak­tion folgendes Streitgespräch zu: Thema: Freistaat-Verfassung der Freiheitlichen. Beteiligte: Eva Klotz (Südtiroler Freiheit), Pius Leitner  (Freiheitliche), Karl Zeller (SVP). Zeller damals: „Ich sage nicht, dass ich gegen den Freistaat bin. Ich sage nur, so kann man es nicht machen. Man muss den Leuten reinen Wein einschenken.“ Leitner darauf: „Das ist uns allen bewusst. Es handelt sich hier um einen Entwurf, an dem alle mitarbeiten können – auch Sie, Herr Zeller, zumal Sie nicht ganz dagegen sind.“ Anfang dieser Woche präsentierten die Freiheitlichen die zweite Auflage der Freistaat-Verfassung – „mit...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Er darf nicht ...

Thomas Egger: (aa) Im Laufe der vergangenen Monate konnte sich der Wipptaler Freiheitlichen-Abgeordnete Thomas Egger (im Bild) nicht entscheiden. Zuerst wollte er bei den Landtagswahlen im Herbst nicht mehr kandidieren, dann wollte er doch wieder. Jetzt aber will seine Partei nicht mehr. Der Landesparteivorstand sprach sich jüngst mehrheitlich gegen seine erneute Kandidatur aus. Seitdem ist Feuer am Dach der Blauen. Die Wipptaler Bezirksgruppe ist geschlossen aus der Partei ausgetreten, sie will nun als Bewegung „Wir Südtiroler“ auftreten – mit Thomas Egger. An seiner Ex-Parteiobfrau Ulli Mair lässt er kein gutes Haar: Sie wolle die Freiheitlichen zu einer „Ulli-Mair-Partei“ machen.

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: ... und er will nicht

Luigi Spagnolli: (nd) Luigi Spagnolli hat am Montag in einer Versammlung des Partito Democratico (PD) wissen lassen, dass er nicht bei der Landtagswahl antreten wird. Die PD-Landtagsabgeordneten Christian Tommasini und Roberto Bizzo dürften die Nachricht mit Erleichterung aufgenommen haben. Die beiden basteln seit Langem an einer Regelung, die eine Kandidatur ihres Konkurrenten ausschließt: Der Listenkopf muss aus zwei Männern und zwei Frauen bestehen, wobei 50 Prozent davon unter 40 sein müssen. Der  auch außerhalb des PD beliebte  Bozner Bürgermeister hingegen wollte, dass der PD, der bei der Parlamentswahl eine Schlappe eingefahren hat, bei der Landtagswahl als breitgefächerte Bürgerliste antritt.