Hinweis

Lesen Sie alle Artikel online ohne Einschränkung. Jetzt Abo bestellen.

 

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Aus ff 22 vom 28. Mai 2015

SOS ESF

Der Landtag schließt die Ermittlungen im Fall Europäischer Sozialfonds (ESF) ab. Das ­Ergebnis ist weniger spektakulär, als es sich viele im Untersuchungsausschuss erhofften.

Albert Wurzer gibt sich entspannt: Nein, es hätte keinen Sinn mehr gehabt, noch weitere Personen zu vernehmen. Und ja, der Fall ist einigermaßen klar. Daher werde nun der Endbericht verfasst. Ob es einen gemeinsamen Endbericht oder ob es einen Bericht der politischen Mehrheit und einen oder mehrere Berichte der politischen Minderheit geben wird, entscheidet sich Mitte dieser Woche – nach Redaktionsschluss der ff. Wurzer sitzt für die SVP und damit für die Mehrheit im Untersuchungsausschuss des Landtages in Sachen Europäischer Sozialfonds (ESF). Monatelang ermittelten er und seine Kollegen Elena Artioli (A-Team), Hans Heiss (Grüne), Andreas Pöder (Bürgerunion), Paul Köllensperger...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Sie nennen ihn „il tedesco“

Der neue Chef an der Spitze des Sanitätsbetriebes ist ein ­studierter Ingenieur und Medienfachmann. Thomas Schael soll das Südtiroler Gesundheitswesen auf Erfolgskurs bringen.

Thomas Schael gilt als Mann für besonders schwierige Fälle. Wo immer in den vergangenen Jahren jemand für verwalterische oder beratende Tätigkeit im maroden italienischen Gesundheitswesen gesucht wurde, tauchte der Name Schael auf. Ein „Multitalent mit Biss“ und ein „Mann mit hohem Profil“ – so nennen ihn Südtiroler Medien bereits jetzt. Sie und das Land werden bald feststellen können, was hinter dem Ruf und dem Namen tatsächlich steckt. Schael wird künftig den Südtiroler Sanitätsbetrieb leiten. Es ist ein Aufstieg der besonderen Art, den der 51-Jährige bislang hingelegt hat. Wenn man seinen Lebenslauf liest, könnte man meinen, der eigentliche Beruf des...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

„Aus den Fehlern lernen“

Die Hobag-Verantwortlichen haben die Hoffnung auf einen gerichtlichen Ausgleich noch nicht aufgegeben – trotz des niederschmetternden Abschlussberichts der Kommissare und der Gefahr, dass jetzt auch ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet wird.

Offiziell spielt Dieter Schramm im Hobag-Ausgleichsverfahren keine aktive Rolle. Der Brunecker Anwalt scheint auf der Liste der Eigentümer, Anwälte und Wirtschaftsprüfer, die den Kampf ums Überleben einer der prestigeträchtigsten Baufirmen Südtirols ausfechten, nicht auf. Die Dokumente sind meist unterzeichnet von Walter Reichegger, dem gesetzlichen Vertreter der Hobag, von den Rechtsanwälten Paolo Benazzo und Gabriele Piccinini (beide Mailand) sowie von den Wirtschaftsprüfern Fausto Maroncelli und Franco Finocchi (beide mit Kanzlei in Bologna). Aber da ist auch Michael Walzl. Der junge Anwalt ist spezialisiert auf Konkursrecht – und arbeitet in der Kanzlei von Dieter Schramm. Dank Walzl konnte sich der...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Franzensfeste abgebrannt

Die Wipptaler Problemgemeinde erhofft sich vom Brennerbasistunnel den großen Aufschwung. Im Mobilitätsplan des Landes spielt Franzensfeste allerdings keine Rolle mehr. Die Riggertalschleife wird das Dorf endgültig aufs Abstellgleis stellen.

Tatsache ist, dass der Zug in Franzensfeste rauskommt und dann wieder im Berg verschwindet. Für normale Hirne bedeutet das: Der Brennerbasistunnel stellt für unser Dorf eine enorme Chance dar. Der Bahnhof könnte zur wichtigen Drehscheibe werden.“ Das sagt Thomas Klapfer, der neue Bürgermeister von Franzensfeste. Er ist erst kurz im Amt, aber er weiß bereits, was eine seiner wichtigsten Aufgaben sein wird: „Wir dürfen den Zug nicht verschlafen!“ Klapfer arbeitet an einem Konzept, das er „so schnell wie möglich“ der Öffentlichkeit und der Südtiroler Landesregierung präsentieren will. Er fürchtet nämlich: „Die Leute haben noch nicht kapiert, dass der Brennerbasistunnel...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: SVP-freie Regierung

Niederdorf: (doc) Niederdorf wird künftig SVP-frei regiert. Die Bürgermeister-Liste Niederdorf bewegen und die Liste Für’s Dorf stellen den Ausschuss, im Gemeinderat kommt man auf zwölf der fünfzehn Sitze. Die SVP muss auf die harte Oppositionsbank. Das ist das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen. Wobei der Begriff Koalition nicht ganz zutreffend sei, sagt Hubert Trenker (Für’s Dorf). Denn die beiden Listen unterzeichneten kein Abkommen, das Programm wird erst von den vier Mitgliedern des Gemeindeausschusses geschrieben. „Wir stellen zwei Leute zur Verfügung, um Niederdorf regierbar zu machen“, sagt Trenker. Im Ausschuss sitzen neben Bürgermeister Kurt Ploner noch sein Listenkollege Günther Wisthaler und...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: 1.500 Patienten für die Hausärzte

Hausärzte: (ep) In der vergangenen Woche kamen die Haus- und Kinderbasisärzte ins Gerede: 53 von ihnen – das ist rund ein Fünftel – verdienen mehr als 200.000 Euro im Jahr. Brutto. Einge sogar mehr als Primare. „Tendenziös“ nennt Susanna Hofmann, Vorsitzende der größten Hausärztegewerkschaft Snami/SUP, diese Berichterstattung: Primare hätten im Vergleich mit Hausärzten keine Spesen, hätten bezahlten Urlaub, kassierten höhere Pensionen. Um auf solche Summen zu kommen, muss ein Hausarzt rund 2.000 Patienten betreuen. Das soll nun der Vergangenheit angehören. So sieht es der neue Übergangsvertrag für die Allgemeinmediziner vor, den Gesundheitslandesrätin Martha Stocker unterschrieben wird. Anfang dieser...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: „Bürokratie zerstört uns“

Ehrenamt: (nd) „Es kann nicht sein, dass ehrenamtliche Vereinigungen und Organisationen dieselben rigiden bürokratischen Vorgaben erfüllen müssen wie gewinnorientierte Betriebe mit einem professionellen Dienstangebot.“ Dies schreibt die Vorsitzende des Südtiroler Jugendringes Martina De Zordo in einer Pressemitteilung, die gleichzeitig als „Resolution an die Entscheidungsträger aller politischen Ebenen“ verstanden werden soll. Als konkrete Steine auf dem Weg des Ehrenamtes werden genannt: übertriebene Datenschutz- und Arbeitsschutzbestimmungen, Sponsoring-Verbot, Erschwernisse bei Festen und das öffentliche Vergabeportal. Das alles wirke abschreckend vor allem auf junge Menschen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzen möchten (im Bild Bergretter). De Zordo wörtlich: „Die zunehmende Bürokratie ist...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Hilfsbereite Wirtschaft

Flüchtlinge: (ms) Seit Monaten reißt der Flüchtlingsstrom durch Südtirol nicht ab. Täglich sind es zwischen 100 und 150 Menschen aus Afrika, Syrien oder dem Irak, die das Durchzugsland Südtirol schnellstmöglich hinter sich lassen wollen. Viele von ihnen werden am Bahnhof in Bozen oder am Brenner gestoppt und aus den Zügen geholt. Sie müssen deshalb in Südtirol einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen. Den vielen Freiwilligen, wie auch den Wohltätigkeitsorganisationen Caritas und Volontarius ist es zu verdanken, dass diese Menschen verpflegt und untergebracht werden. Aber auch Unternehmer zeigen Hilfsbereitschaft. So etwa die Firmen Trenkwalder & Partner aus Sterzing und Helmut Markio (Stange)....

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Kurzschlusshandlung

Finanzen: (ms) Ein kurioser Fall ereignete sich in den vergangenen Wochen in Südtirol. Die Story wie die aus einem Hollywood-Blockbuster: Ein Aktien-„Broker“ mit einem Koffer voller Schwarzgeld-Millionen und mit seiner Geliebten im Schlepptau auf der Flucht vor seinen Klienten und Gläubigern. Die Hauptperson dieses kinoreifen Spektakels: Konrad Mitterrutzner aus Feldthurns. Nur, dass Konrad Mitterrutzner nicht Broker, sondern gelernter Schlosser ist, sein Koffer laut eigenen Angaben nicht voller Millionen, sondern nur  mit ein paar tausend Euro gefüllt war, er nicht hollywoodreif einen dicken Schlitten, sondern einen Fiat 500 fuhr – und außerdem nicht in einem Luxushotel residierte, sondern in einem...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Hau die Schuldigen

Kommentar: In Bozen und Meran haben es am Sonntag rund 60 Prozent der Wahlberechtigten nicht der Mühe wert befunden, sich an der Entscheidung um das Bürgermeisteramt ihrer Stadt zu beteiligen. Das Ergebnis hat Dolomiten-Chefredakteur Toni Ebner ganz und gar nicht gefallen. Am Dienstag schrieb er also in seinem Leitartikel: „So macht Politik wirklich keinen Spaß.“ Wenn bei Wahlen nicht das gewünschte Ergebnis herauskommt, ist man gern beleidigt und sucht Schuldige. Von den Grünen kennen wir den Spruch: Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihre Schlächter selber. Das sagen sie gern, wenn sie die Wahl verlieren und die Konkurenz wieder...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: 244.000.000 €

Zahl der Woche: Das ist die Summe, die die Landesenergiegesellschaft SEL und ihre Tochter Hydropower den 20 Ufergemeinden für die Jahre 2010 bis 2040 ausbezahlen wird. Die Ufergemeinden müssen im Zuge der Neubewertung der Energiekonzessionen keine Einbußen hinnehmen. Mehrausgabe für die SEL: 97 Millionen Euro.

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Pistenbau mit Folgen

Justiz: (doc) Die Mure des Anstoßes ging bereits vor zwölf Jahren, im Juli 2003, auf das Haus von Otto Bachmann ab: Es wurde stark beschädigt. Bachmann, der weitum bekannte Rodelbauer, machte den Bau der Rautpiste von Vierschach/Innichen auf den Helm dafür verantwortlich. Die Liftgesellschaft Sextner Dolomiten AG wies diesen Vorwurf von Anfang an zurück. Also erstattete Bachmann Anzeige bei Gericht – das ihm nun recht gibt. Richter Thomas Weissteiner verurteilt die AG, den Bauleiter und das Baggerunternehmen zur Zahlung des Schadens und aller Spesen; insgesamt dürften es rund 195.000 Euro sein. Bei der Sextner Dolomiten AG sieht man das...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Springreiter auf Abwegen

Justiz: (nd) Bereits 2004 war Karl Wechselberger, 44, ins Visier der Ermittler geraten. Auch damals lautete die Anschuldigung, die im Laufe der Ermittlungen aber nicht bewiesen werden konnte, sodass das Verfahren 2005 eingestellt wurde: sexueller Missbrauch von Minderjährigen. Am vergangenen Sonntag wurde Wechselberger, der zu den besten und bekanntesten Springreitern Italiens gehört und in Sterzing als weitum geschätzter Reitlehrer arbeitet, verhaftet. Die Anschuldigung lautet wieder auf sexuellen Missbrauch. Staatsanwalt Andrea Sacchetti hat offenbar ausreichende Indizien gesammelt, um diese Maßnahme zu rechtfertigen. Konkret soll Wechselberger eine intime Beziehung zu einem erst 14-jährigen Mädchen unterhalten haben. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, nachdem...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Jungfräuliches Laurein

Bevölkerung: (doc) Die Anzahl von Ansässigen aus anderen Nationen in Südtirol nimmt weiter zu – Ende 2014 lebten rund 46.000 im Lande. Das sind um 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die meisten Menschen kommen aus Albanien (12,1 %), Deutschland (9,4 %) und Marokko (7,8 %). Ein Drittel dieser Menschen kommt aus einem EU-Land. Im inneritalienischen Vergleich der Regionen liegt Südtirol mit einem Ausländeranteil von 8,9 Prozent im Mittelfeld, wobei er in der Emilia Romagna bei über 12 und in Sardinien bei unter 3 Prozent liegt; der gesamtstaatliche Durchschnitt beträgt 8,3 Prozent. Südtirols Hochburgen sind...

mehr...

Übrigens:
Abonnenten lesen mehr!

Mehr als 100 Wörter, und natürlich zusätzliche Inhalte, Interviews, Hintergründe.

Panorama: Technoalpin in Nordtirol

Wirtschaft: (nd) Die gute Nachricht: Das Südtiroler Unternehmen Technoalpin mit Sitz in Bozen wächst und expandiert. Die schlechte Nachricht: Technoalpin-Inhaber Walter Rieder hat sich entschieden, das Werk in Bozen-Süd nicht zu erweitern, sondern in Volders (Nordtirol) ein zweites Standbein zu errichten.
Das 1990 gegründete Unternehmen Technoalpin stellt „innovative Beschneiungsanlagen“ her, exportiert in 48 Länder weltweit und erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 135 Millionen Euro. „Der neue Firmensitz in Volders“ (so die firmeninterne Bezeichnung)  wird 5 Millionen Euro kosten und 26 Mitarbeiter beschäftigen. Walter Rieder: „Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zum Standort Tirol und Österreich.“