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Aus ff 29 vom 17. Juli 2014

Achtung Lausgitsch!

Sie war zunächst bei der SVP, dann mit Roland Atz bei der Lega und paktelte schließlich mit Michaela Biancofiore und Forza Italia. Jetzt soll sie Koordinatorin in Südtirol für den liberalen Flügel des Partito Democraticio werden. Die Genossen sind entsetzt.

Wie sie lässig dasitzt in ihrem neuen Look – kurze Haare, enge Jeans, coole Sonnenbrille – wie sie dich keck anschaut, als wolle sie dich herausfordern: „Na, was jetzt?“ – da fällt es tatsächlich schwer, sie am Tisch mit Gestalten zu sehen, die irgendwie an Sowjetunion und Nomenklatura erinnern: die flotte Elena Seite an Seite mit Christian, „Piccolo Stalin“ Tommasini? In einem politischen Sommer ohne Pepp ist es die Sensation schlechthin: Elena Artioli heuert beim Partito Democratico (PD) an! Kein Witz. Nach SVP, Lega, Team Autonomie und Forza Italia jetzt der PD als neue politische „Heimat“ der Bozner Tausendsassa?...

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Gleichgestellt

Seit knapp fünf Jahren gibt es das Amt der Gleichstellungsrätin. Michela Morandini ist die zweite in der Geschichte des Landes. Es geht jetzt darum, das Amt mit noch mehr Gewicht und Leben zu füllen. Dafür sind aber noch einige Hürden zu nehmen.

Um es vorwegzunehmen: Diese Frau hat nichts gegen Männer, sie will sie auch nicht abschaffen. Michela Morandini ist keine Hardcore-Feministin, sie ist jetzt lediglich Gleichstellungsrätin des Landes Südtirol. Trotzdem passieren ihr seitdem wunderliche Dinge. Neulich in der Früh beim Bäcker zum Beispiel, da fragte sie doch tatsächlich jemand, ob sie jetzt alle Männer abschaffen werde? Oder, ein anderes Mal, bemerkte jemand spitz: „Jetzt wirst du wohl nur noch in Latzhose und Birkenstock herumlaufen.“ Man kann sich jetzt fragen, warum das so ist mit diesen sonderbaren Fragen. Oder was um Himmels willen eine Latzhose mit Gleichstellungspolitik zu tun hat. Man...

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Das Mittel zum Allzweck

Muss es immer Golf sein? Die Suche nach einer Antwort lohnt eine Fahrt mit dem VW Golf Sportsvan. Unser Autor fährt damit von St. Lorenzen auf das Grödner Joch.

Meine Großeltern waren begeisterte VW-Golf-Fahrer. Alle sechs Jahre kauften sie sich die neue Golf-Generation, für sie war das Auto der Inbegriff des Praktischen. Als braver Enkel chauffierte ich meine Oldies in das Theater und unterstützte sie bei Lastfahrten, bei denen meine jugendliche Kraft als Tragesel gebraucht wurde. Wenn ein neuer Golf auf den Markt kommt, wird gerne über die Vergangenheit und die guten alten Zeiten geredet. Als eingefleischter Golfianer neigt man dann schon mal gerne zu romantischen Reminiszenzen. Also nichts wie hin zum Parkplatz, wo der neue VW Golf Sportsvan steht, die Hochdachausführung des klassischen Golf VII – wir...

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Panorama: 7 Jahre Verspätung

Mobilität: (ak) „Kommt der Bus, oder kommt er nicht?“ Um den Fahrgästen der öffentlichen Buslinien diese Frage zu ersparen, kaufte das Land sogenannte „Echtzeit-Informationssysteme“ an. Wie schon in anderen Städten erfolgreich im Einsatz, sollten diese dem wartenden Passagier die Ankunftszeit des nächsten Busses anzeigen. So weit die Theorie. Ausschreibung und Vergabe für das entsprechende System wurden im Jahr 2007 unter Landesrat Thomas Widmann durchgeführt. Die Firma Solari di Udine Spa erhielt den Zuschlag zur Lieferung, Montage, Inbetriebname und 5-jährigen Wartung der 282 elektronischen Infotafeln für 1,5 Millionen Euro. Jetzt, sieben Jahre später, funktioniert das System. Zumindest laut Angaben des...

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Panorama: Des Senats letzte Tage

Politik: (nd) Der Trend, der in Rom derzeit angesagt ist, zeigt weg vom Föderalismus und stattdessen wieder in Richtung Zentralismus. Trotzdem ist es den Südtiroler Vertreten in Rom gelungen, Schaden von der Autonomie abzuwenden. Erfolg Nummer eins: Von den zukünftig hundert Senatoren werden zwei aus Süd­tirol stammen, einer davon ist der Bürgermeister der Landeshauptstadt Bozen. Senator Francesco Palermo: „Damit ist gewährleistet, dass auch die Italiener Südtirols im neuen Senat vertreten sind.“ Erfolg Nummer zwei: Die autonomen Provinzen mit Sonderstatut werden von der Verfassungsreform ausgeklammert, Änderungen am Statut können nur im beidseitigen Einvernehmen beschlossen werden. Von den Ausnahmebestimmungen im Namen...

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Panorama: Giftiger Brief

Toblach: (doc) „Ich hatte eigentlich – zugegeben vermessen – nachträglich gehofft, Sie würden uns vielleicht helfen, die uns untergeschobenen ,Schulden‘ wenigstens jenen anzulasten, die sie verursacht haben.“ Dies sei nicht passiert. Daher schreibt die Toblacher Gastwirtin Johanna Kofler einen giftigen offenen Brief an Landeshauptmann Arno Kompatscher. Darin fordert sie ihn auf, endlich für Gerechtigkeit zu sorgen, sie fühle sich als „Beschuldigte ohne Schuld“. Seit einem halben Jahr werden 17 Touristikern in Toblach die Bankkonten gepfändet, weil sie sich nach wie vor weigern, für das umstrittene Langlaufstadion Nordic Arena mitzuzahlen. Landeshauptmann Kompatscher war nach Toblach gefahren, um zu schlichten,...

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Panorama: Krisenfestes Südtirol

Konjunktur: (doc) Südtirol gehört zu den Provinzen Italiens, die die Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007 relativ gut überstanden haben. Das geht aus einer Erhebung des Wirtschaftsblattes Il Sole 24 Ore hervor. Demnach rangiert Südtirol nach der Provinz Vicenza an zweiter Stelle in Italien. Das Trentino liegt hinter Mailand auf Platz 11.
Das Blatt hat für seine Bewertung zehn Kriterien herangezogen – etwa die Ersparnisse der Familien, das Einkommen pro Kopf und die Arbeitslosigkeit. Interessanterweise gibt es nicht das übliche Nord-Süd-Gefälle. Die Krise trifft alle.

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Panorama: Die Königin

Posten: (doc) Ihre Ernennung war umstritten: Sollte Renate König tatsächlich Vizepräsidentin der Etschwerke werden? Kritiker fanden, das gehe aus gleich drei Gründen nicht: 1. Renate König steht für die Meraner Wirtschaftsprüferdynastie König, ihr Vater Manfred war mächtiger Präsident der Meraner Thermen. Die Kritik lautete: Wo bleibt die vielzitierte Erneuerung? 2. Renate König ist (immer noch) Aufsichtsratspräsidentin der Selnet GmbH. Das ist eine Tochter der Landesenergiegesellschaft Sel. Die Kritik lautete: Wie kann jemand in den Vorständen von zwei konkurrierenden Unternehmen (Sel und Etschwerke) sitzen? – Ein Interessenkonflikt sei unvermeidlich. 3. Renate König sitzt weiters in den Aufsichtsräten des Wohnbauinstitutes des...

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