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Aus ff 31 vom 30. Juli 2015

Die letzten Bäche

In Südtirol gibt es nur noch eine Handvoll Flüsse, die frei von Kraftwerken sind. Gerade deswegen ist der Andrang auf sie groß. Landesrat Richard Theiner versucht, ihn zu bremsen. Doch sind seine Mittel dafür auch tauglich?

Ruhig fließt sie dahin, geradezu beschaulich. Die Gader ist bei ihrer Mündung in St. Lorenzen ein ansehnliches Flüsschen. Es ist aber auch ein Flüsschen, das Gelüste weckt. Mit dem vielen Wasser könnte eine stattliche Menge Strom erzeugt werden. Das dachten sich gleich neun Unternehmer, die Anträge auf den Bau von zwölf (!) Wasserkraftwerken stellten. Dazu kommen die drei Gemeinden St. Lorenzen, Enneberg und Bruneck, die ebenfalls Projekte für drei mittlere und ein großes Kraftwerk eingereicht hatten. Außerdem im Spiel: die Eisackwerk GmbH von Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler. Auch sie wollen ein Großkraftwerk an der Gader errichten. ...

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Alles bio oder was?

Die Gemeinde Mals versucht, das Pestizidverbot umzu­setzen – fehlt nur noch die Verordnung des Bürgermeisters. Doch die geänderte Gemeindesatzung lässt vieles offen. Kann Bürgermeister Ulrich Veith seine Versprechen halten?

Ulrich Veith, der Bürgermeister von Mals, stellt sich das so vor: Wenn er in seiner Gemeinde die Ausbringung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln verbietet, werden die Obstbauern alle auf bio umstellen. Nicht sofort, aber in ein paar Jahren. In Mals hat vor einem Jahr die Bevölkerung in einer bindenden Volksabstimmung sich für ein Verbot von Pestiziden auf Gemeindegebiet ausgesprochen. Genauer gesagt: Sie sprach sich für die Verankerung eines solchen Verbots in der Satzung der Gemeinde aus. Es war ein Ringen, an dem am Ende sich die beiden Parteien nahezu unversöhnlich gegenüber standen – die „guten“ Biojünger gegen die „bösen“ konventionellen...

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Die Partei der Roten

Der Blick in die Bilanz der SVP zeigt: Südtirols Regierungspartei steckt tief in den roten Zahlen. Der Grund dafür sind sinkende Staatsbeiträge und ein zu großer Apparat im Hintergrund.

Das mit der Transparenz ist so eine Geschichte: Nach außen hin gibt sich die SVP offen, das verlangt allein schon der Zeitgeist. Die Bilanz der Partei findet man daher im Internet, dazu sind die Parteien seit einiger Zeit auch gesetzlich verpflichtet. Wer aber Genaueres zur Bilanz wissen möchte, dem entgegnet Parteisekretär Manuel Massl freundlich, aber bestimmt: „Wir geben keine weiteren Details heraus.“ Das ist schade. Denn es wäre sehr interessant gewesen zu wissen, wie die Partei den Schuldenberg in Höhe von 4 Millionen Euro abbauen möchte – bei einem negativen Eigenkapital von 3,3 Millionen Euro und einem Jahresverlust...

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Eine wie alle, keine wie sie

Andreina Emeri war eine der führenden Frauen im Südtirol der 1970er- und 1980er-Jahre. Sie war Feministin, Rechtsanwältin, Politikerin – und vierfache Mutter. Am 30. Juli jährt sich ihr Todestag zum 30. Mal. Erinnerung an eine Frau, die „nicht ersetzbar ist“.

Als Andreina fortging, war es eine klare Nacht, und ihre Reisefreunde waren in unmittelbarer Nähe. Andreina Emeri, 49 Jahre alt, war unterwegs zum Nordkap in Norwegen. Die Lüftung einer der drei Camper war kaputtgegangen, auch der zweite Camper hatte den Geist aufgegeben. Es war der 30. Juli 1985, gegen drei Uhr früh, es gab pastasciutta, unter einer Sonne, die nicht untergehen will. Als Andreina fortging, war die Luft kalt, und eine Gruppe von Rentieren bettelte um Essensreste. Andreina plante nach dem Essen die Ausflüge für die nächsten Tage, in den Händen den Reiseführer der Lofoten. Nach einigen Minuten schlief...

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Panorama: Wieder im Boot

Fall Brennercom: (ml) Nur kurz von Dauer war die Mehrheit des Medienkonzerns Athesia im Verwaltungsrat der Brennercom AG. Am Montag dieser Woche hat das Unternehmensgericht die vorläufige Aussetzung des Hinauswurfs des Brennercom-Aktionärs Selfin verfügt. Vergangene Woche waren bereits die ebenfalls aus der Brennercom hinausgeworfenen Aktionäre, das Land Südtirol und Stadtwerke Brixen, per Dringlichkeitsverfügung als rechtmäßige Aktionäre wiedereingesetzt worden. Die Selfin, eine Gesellschaft der Südtiroler Gemeinden und Bezirksgemeinschaften, erhält demnach seine 4,2 Prozent Anteile an der Brennercom AG zurück. Damit hält die öffentliche Hand wiederum rund 52 Prozent am heiß umkämpften Telekommunikationsunternehmen Brennercom. Ein empfindlicher Rückschlag für das Medienunternehmen Athesia,...

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Panorama: Zurückgepfiffene Landesregierung

Politik: (ml) „Ich bin bestimmt kein Frauenfresser, aber diese Frauen­quote kehrt den Wählerwillen um.“ Manfred Mayr, Bürgermeister von Kurtinig, hat mit dem Beschluss der Landesregierung, wonach sein Gemeindeausschuss um eine Frau aufgestockt werden muss, seine liebe Mühe. Umso erfreuter zeigt er sich seit wenigen Tagen, dass mit einem Urteil des Verwaltungsgerichts eben dieser Beschluss ausgesetzt wurde. Nun soll das Verfassungsgericht die Rechtmäßigkeit des entsprechenden Artikels im regionalen Gemeindewahlgesetz klären. Der Artikel 3bis des Gemeindewahlgesetzes sieht vor, dass das Geschlecht, das im Gemeinderat in der Minderzahl ist, im Gemeindeausschuss „mindestens“ im Verhältnis zur Zusammensetzung des Gemeinderates vertreten sein muss. Mindestens...

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Panorama: „Werden klagen“

Mobilität: (ml) Nordtirol führt wieder das sektorale Fahrverbot für den Schwerverkehr ein. Klaus Peter Dissinger, Vorsitzender des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz, fordert ein solches auch für die Brennerautobahn. ff: Was bringt ein sektorales Fahrverbot für Südtirol? Klaus Peter Dissinger: Weniger Schadstoffe. Ab diesem Jahr muss laut EU-Bestimmung ein Mittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter eingehalten werden, ein Wert, der in Südtirol längs der Autobahn um 50 bis 100 Prozent überschritten wird. Warum nicht sperrige Güter auf dem Zug transportieren? Das wäre neben der Mautanpassung für den Transitverkehr eine Maß­nahme von mehreren. Südtirols Politik schiebt die Zuständigkeit...

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Panorama: Aufwertung Stilfser Joch

Mobilität: (ml) Vergangene Woche gab sich der Stilfser Bürgermeister Hartwig Tschenett in diesem Magazin noch überrascht, als er von Plänen einer Machbarkeitsstudie zur Untertunnelung des Stilfser Jochs erfuhr. Das habe man mit den betroffenen Gemeinden nicht abgesprochen. Tschnett räumte aber auch ein, für eine dauerhafte Verkehrsverbindung mit der Lombardei zu sein – in Form einer Eisenbahnverbindung wohlgemerkt. Für eine solche haben sich bei ihrem Gipfeltreffen auf dem Stilfser Joch am Montag dieser Woche auch die Regierungschefs der Lombardei und Südtirols, Roberto Maroni und Arno Kompatscher, ausgesprochen. Das Einvernehmensprotokoll zur „Aufwertung des Gebiets am Stilfser Joch“, das vor Ort...

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Panorama: Gut gemeint

Wirtschaft: (sk) Die Wirtschaftskrise in Italien soll überwunden sein, doch nicht alle glauben, dass die Probleme damit gelöst sind. So etwa die hiesige Initiative Human Economy. Diese sieht im modernen Finanzsystem ein sich selbst antreibendes „Betrugssystem“, das per se zum Scheitern verurteilt sei. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bürger sowohl auf die Missstände des modernen Finanzsystems aufmerksam zu machen, als auch alternative Modelle aufzuzeigen. Neben Flugblattaktionen organisierte Human Economy jüngst eine Pressekonferenz, bei der Human-Economy-Mitstreiter Paul Kircher Auswege der etwas anderen Art aus der Krise für Südtirol aufzeigte. Als Lösungsvorschläge nennt er die Bilanzverkürzung,...

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Panorama: Wohin mit den Alten?

Soziales: (ms) Das Landesstatistikinstitut Astat hat Zahlen zu den sozialen Einrichtungen im Jahr 2014 veröffentlicht. Ermittelt wurde die Anzahl der sozialen Einrichtungen im Land, ihre Art und Kapazität. Insgesamt gibt es in Südtirol 387 soziale Einrichtungen mit einer Aufnahmekapazität von 9.763 Personen. Es handelt sich dabei um Einrichtungen für Kleinkinder, Minderjährige und Senioren. Des Weiteren gibt es Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, psychischer Beeinträchtigung, Suchtkranke und sozial Ausgegrenzte. Wenig überraschend belegen die Senioren 47,9 Prozent der 9.763 Plätze. 24 Prozent der Betreuten sind zwischen 85 und 89 Jahre alt, und 70,3 Prozent der Seniorenheim-Bewohner sind Frauen. Die Senioreneinrichtungen sind...

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Panorama: 297.734.742

Zahl der Woche: So viele Bäume stehen in Südtirols Wäldern. Der Großteil davon sind Fichten (61%), gefolgt von Lärchen (19%) und Weißkiefern (10%). ­Tannen machen nur rund drei Prozent des Südtiroler Baumbestandes aus. 52 Prozent der Waldfläche Südtirols sind in Privatbesitz. 28 Prozent gehören öffentlichen Körperschaften.

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Panorama: Die Besuche der Bären

Bären: (ml) Die Zeiten, als die Südtiroler zum Schießprügel griffen, um Bären im Lande aus dem Weg zu räumen, sind lange vorbei. Genaugenommen 102 Jahre. Dann war  Schluss, aus dem einfachen Grund, weil es nach der erfolgreichen Bärenjagd oberhalb von St. Nikolaus im Ultental (s. Bild) im Jahre 1913 keine Bären mehr gab. Mit dem Trentiner Bärenwiederansiedlungsprojekt „Life ursus“ im Jahr 1999, einem Interreg-Projekt zur Stärkung der Bärenpopulation im Brentagebiet, hat sich die Situation grundlegend verändert. Damals wurden neun Braunbären in der Gegend freigesetzt. Heute leben mehr als 50 Alpenbären im Trentino; sie statten auch Südtirol immer wieder folgenreiche...

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Panorama: Burger für Meran

Gastronomie: (ms) Dem Bau eines McDonalds in Meran steht aller Voraussicht nach nichts mehr im Wege. Die Baukommission wird das Projekt, wenn alles seine Richtigkeit hat und keine technischen Mängel vorliegen, genehmigen. Bürgermeister Paul Rösch machte im Vorfeld darauf aufmerksam, dass er Meran nicht als idealen Standort für eine Filiale des Burgerkonzerns sieht. Vor Kurzem haben sich Vertreter von McDonalds mit Rösch getroffen und ihm das Projekt näher erklärt. Es wird ein Klimahausbau mit Anbindung zum Radweg werden. „McDonalds wird kommen, aber hoffentlich eines mit ein wenig Niveau“, sagt der Bürgermeister. Es dürfe kein Kontrastprogramm zur Stadt werden....

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Panorama: Vielfalt in Südtirols Nutztierhaltung

Landwirtschaft: (ml) Der alljährlich erscheinende Agrar- und Forstbericht gibt gute und oft auch überraschende Einblicke in Südtirols landwirtschaftliche Kennzahlen. So mag es zum Beispiel bei 8.500 gezählten Schweinen verwundern, dass man jährlich Millionen Hammen Südtiroler Markenspeck verkaufen kann. Des Rätsels Lösung ist einfach: Südtiroler Markenspeck heißt nur, dass (importiertes) Schweinefleisch in Südtirol veredelt wird. Auch die Schaf- und Ziegenhaltung ist nicht so groß, wie es die aktuell in den Bergen weidenden Herden suggerieren. Derzeit werden von ca. 5.000 Betrieben rund 40.600 Schafe und 8.500 Ziegen gehalten. Im Jahr 2014 hat der Verband der Südtiroler Kleintierzüchter, welcher auch den...

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Panorama: Gehobene Preise

Tourismus: (doc) Kinderhotels liegen im Trend, auch in Südtirol. Schnäppchen sind hierzulande aber eher die Ausnahme als die Regel. Dies erhob das Internetportal kinderhotel.info. Südtirol gehört mit Salzburg und Tirol zu den Gegenden mit den teuersten Kinderhotels im mitteleuropäischen Raum. Ein einwöchiger Familienurlaub mit zwei Kindern kann in einem 4-Sterne-Superior-Hotel bis zu 5.500 Euro kosten. Allerdings sei hier die Leistungspalette enorm. Wer es billiger haben möchte, ist in Mitteldeutschland richtig, wo einwöchige Urlaube ab 1.000 Euro zu finden sind. „Lohnenswert kann die Suche nach speziellen Angeboten sein“, empfiehlt das Portal. Es verweist zum Beispiel auf das Kinderhotel Bad...

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Panorama: Sonnenplatz für „unibz“

Bildung: (ml) Die Freude bei den Verantwortlichen war groß, als die Wirtschaftszeitung Sole 24 Ore die Uni Bozen im jährlichen Ranking jüngst auf dem 4. Platz der nichtstaatlichen Universitäten listete (in den Kategorien Beschäftigungsquote der Absolventen und Lehre belegt sie Platz 1 und 2). Lediglich das Symbol, das man für die Stadt Bozen verwendete – das Siegesdenkmal – trübte bei manchen ein klein wenig die Freude. Nun wartet auch Italiens meistverkaufte Tageszeitung La repubblica mit einem Universitäts-Ranking auf. In der Gruppe der nichtstaatlichen Unis mit unter 5.000 Studierenden (Bozen hat 3.500) ist die unibz wie im vergangenen Jahr auf...

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