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Aus ff 17 vom 28. April 2016

Wer rettet die Welt?

Der jüngste Dreierlandtag in Trient endete mit einem Frauenstreit. Und auch sonst gab es allerlei „Larifari“ und so manchen Schönwetter-Beschluss.

Herwig van Staa bekam Anerkennung von höchster Stelle, von sich selbst. Die Qualität der Anträge sei gestiegen, jubelte der Tiroler Landtagspräsident am Donnerstag vergangener Woche. Dieser Dreierlandtag sei nicht nur ein Meinungsaustausch, er bringe konkrete Ergebnisse. Man habe „eine neue Dimension der Politikgestaltung“ erreicht. Eigenlob liegt häufig neben der Wahrheit. In diesem Fall ist der Abstand doch ziemlich groß. Denn darüber, was sich auf dem Dreierlandtag in Trient vergangene Woche zugetragen hat, ist nicht nur Gutes zu berichten. Den ersten Dreierlandtagsmoment erlebt man gleich in der ersten Viertelstunde, nachdem man das Landhaus an der ­Piazza Dante Nummer 15 in...

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Die Schläfer

Wie Südtiroler Ärzte versuchen, Generaldirektor Thomas Schael loszuwerden, und sich dabei selbst im Wege stehen.

Vor ein paar Wochen bat Thomas Schael die versammelten Primare darum, gemeinsam mit ihm über „Das System Schael“ zu reden. Es gäbe seinerseits einiges klarzustellen, sagte er und meinte damit den wenige Tage zuvor erschienenen gleichnamigen Artikel in der Südtiroler Tageszeitung. Die Ärzte verwehrten ihm sein Anliegen, dieser Punkt stehe schließlich nicht auf der Tagesordnung der einberufenen Sitzung. Es war eine überraschende Bitte. Und eine noch überraschendere Ablehnung. Thomas Schael gilt als „General“, er hat eines der bedeutendsten Ämter im Land inne. In seinem ersten halben Jahr als Generaldirektor des Sanitätsbetriebes inszenierte er sich gerne selbst, als knallharter Manager...

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Saim oder nicht Saim

Das Informatiksystem des Sanitätsbetriebes krankt seit Jahren. Nun soll es ausgerechnet jene Firma richten, die es verbockt hat. Dokumente werfen ein neues Licht auf den Fall.

Am Ende standen mehr Fragezeichen als Antworten. Dabei hätte die Pressekonferenz im Dezember dazu dienen sollen, über den IT-Masterplan des Südtiroler Sanitätsbetriebes aufzuklären. 75 Millionen Euro fließen in den Jahren 2016 bis 2018 in die elektronische Datenverarbeitung (EDV) des Betriebes, das ist ein Batzen Geld. Mit einem Teil dieses Geldes soll ein Krankenhausinformationssystem geschaffen werden: elektronische Gesundheitsakte der Patienten, Onlinevormerkungen, digitale Rezepte für Apotheken – all das soll künftig kein Problem mehr sein. Geht es nach Generaldirektor Thomas Schael, soll das System von der Saim GmbH entwickelt werden. Kosten: 7 bis 8 Millionen Euro. Pikant dabei: Dieselbe...

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Das Fremde bei uns

Josef Pfattner hat in vielen Krisengebieten gearbeitet. Zurzeit ist der Flüchtlingshelfer an Südtirols Schulen unterwegs. Das Interesse ist groß – die Vorurteile auch. Ein Kommentar.

Flucht und Migration sind so alt wie die Menschheit. In Europa aber gibt es erst seit Kurzem wieder massive Flüchtlingsströme, das Thema bestimmt Politik und gesellschaftliche Debatten. Laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR sind derzeit weltweit fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Knapp 20 Millionen von ihnen haben Zuflucht in einem anderen Land gesucht. Die meisten Schüler jener Südtiroler Schulen, an denen ich zurzeit zum Thema rede und von meinen Erfahrungen in Krisengebieten erzähle, erinnern sich schon gar nicht mehr an die letzte Flüchtlingswelle Anfang der Neunzigerjahre, die durch den bewaffneten Konflikt in Ex-Jugoslawien ausgelöst wurde. Sie sind zu jung....

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Störrische Holzköpfe

Ein Hotel als Zankapfel, ein bockiger Gemeinderat und ein Kirchenchor, der nicht singt. Ein Jahr nach seiner Wahl zum Bürgermeister von St. Christina hat Moritz Demetz ein Problem.

Wenn man hört, was die Leute in der Bar so reden, dann glauben viele, dass in der Gemeinde nur Deppen sitzen. Anders kann ich mir das nicht erklären.“ Moritz Demetz wirkt einigermaßen ratlos, wenn man ihn auf seine derzeitige Gemütslage als Bürgermeister anspricht. Oder sollte man besser sagen: unangenehm überrascht? Nicht erklären kann sich der Chef der Grödner Gemeinde St. Christina, wie zahlreiche Bürger auf eine Geschichte reagieren, die nun schon seit Jahren das Dorfgespräch beherrscht. Eine Geschichte, in der – seiner Meinung nach – schon lange keine Fakten mehr zählen, sondern Emotionen. Die Rede ist vom Smarthotel Saslong....

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Diese Bauern

Südtirols Landwirte starten eine Kampagne, um ihren Ruf zu retten. Das Thema Steuern soll dabei keine Rolle spielen. ff holt das an ­dieser Stelle nach.

Das Bauernbundhaus am Bozner Boden erstrahlt seit Monaten in neuem Glanz. Ein Stock, erzählt der Direktor, sei draufgebaut worden, jetzt haben die Mitarbeiter genügend Platz. Er selbst residiert ganz oben, auf Etage fünf, große Fenster, viele Pflanzen.  Über 200 Mitarbeiter zählt der Südtiroler Bauernbund (SBB) heute, nicht alle arbeiten hier, aber die meisten. Der schmale Rest verteilt sich auf die Bezirksbüros in Schlanders, Meran, Bozen, Neumarkt, Brixen, Sterzing und Bruneck. Der Bauernbund ist eine Macht. Er vertritt 17.600 Mitgliedsbetriebe im ganzen Land. Leo Tiefenthaler, ein vornehmer Herr, Mitte 50, ist als Obmann der oberste Chef des Verbandes....

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Panorama: Von wegen Einheit

Sanitätsbetrieb: (doc) Wie weit der Südtiroler Sanitätsbetrieb von einer einheitlichen Marschroute entfernt ist, zeigt eine jüngst erfolgte Ausschreibung: Sie hatte die Miete von Geräten zum Inhalt, mit denen man den Grad der Blutverdünnung messen kann. Damit werden die Hausärzte der Gesundheitsbezirke Bruneck und Brixen ausgestattet. Sie erhalten nun Geräte von Siemens (bisher Roche), damit sparen die Bezirke einige 10.000 Euro. In Teilen des Gesundheitsbezirks Meran müssen die Hausärzte hingegen mit den alten Geräten von Roche weitermachen. Was eigentlich kein Problem ist, wie der Hausarzt-Gewerkschafter Eugen Sleiter unterstreicht: „Das Gerät habe ich seit vier Jahren, es funktioniert einwandfrei.“ Er kritisiert...

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Panorama: Der blaue Hofer

Bundespräsidentschaftswahl Österreich: (gm) Norbert Hofer gegen Alexander Van der Bellen lautet das Duell am 22. Mai. An diesem Tag wird in einer Stichwahl über den neuen österreichischen Bundespräsidenten entschieden. Hofer war für die FPÖ angetreten, er kam im ersten Wahlgang auf 35,1 Prozent. Van der Bellen, der ehemalige Bundessprecher der Grünen, präsentierte sich als Unabhängiger, er brachte es am vergangenen Sonntag auf 21,3 Prozent. Die etablierten Volksparteien SPÖ und ÖVP, die noch gemeinsam die Regierung bilden, sanken in sich zusammen: Rudolf Hundstorfer (SPÖ) kam auf 11,3 Prozent, Andreas Khol (ÖVP) auf 11,1. Ein Ergebnis, dass hierzulande Freiheitliche, Bürgerunion und...

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Panorama: Berechenbar

Schützenbund: (ml) Der Landeskommandant der Schützen, Elmar Thaler, wurde von der Bundesversammlung wiederbestätigt – mit deutlich weniger Zustimmung. ff: Bei ihrem Amtsantritt 2011 wurden Sie noch mit 93 Prozent gewählt, jetzt mit 78 Prozent. Was ist passiert? Elmar Thaler: Nichts Besonderes. Es gibt im Schützenbund drei Lager. Den einen geht es zu langsam, den anderen zu schnell, und wir von der Bundesleitung sind mittendrin. Sie sind Moderator? Nein, aber man kann es auch nicht allen recht machen. Als Verantwortungsträger muss man Farbe bekennen. Da ist schon mal jemand beleidigt. Was geht manchen Schützen nicht schnell genug?...

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Panorama: Watsche vom Rechnungshof

Sanität: (ml) Irgendwie glaubt man alles schon einmal gehört zu haben. Denn die Kritik der Kontrollsektion des Rechnungshofes am Haushalt 2014 des Sanitätsbetriebes liest sich wie eine Wiederholung aus dem Jahr 2013. So mahnt der Rechnungshof erneut die vielen Abweichungen vom Haushaltsvoranschlag an. Konkret geht es um mangelhafte interne Kontrollen, ungenaue Berechnungen der Abfertigungs-Rückstellungen oder unterschätzte Unternehmensrisiken. Auch kritisiert man, dass Reorganisations- und Rationalisierungsmaßnahmen trotz jahrelanger Ankündigungen nicht verwirklicht worden sind. Weiters beanstandet der Rechnungshof unter dem Vorsitz von Raffaele Dainelli einen „internen Kontrollmangel“, zudem gebe es Mängel beim Eintreiben von Außenständen bei Privaten. Martha Stocker als zuständige Landesrätin...

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Panorama: Aufregung um die Markthalle

Bahnhofsprojekt: (ml) Offenbar ist man in Bozen in die heiße Phase der Gemeinderatswahlen getreten. Anders ist die große Aufregung rund um die Großmarkthalle am Bozner Boden nicht zu erklären. Parteiübergreifend haben die Bürgermeisterkandidaten nämlich wissen lassen, dass sie sich ernsthafte Sorgen um die unmittelbare Zukunft der Markthalle und die damit zusammenhängenden Arbeitsplätze machen. Das Zentrum des Obst- und Gemüse-Engroshandels soll bereits 2019 dem großen neuen Bozner Bahnhofsareal weichen. Das Megavorhaben, das im Masterplan der Stadt schon seit Jahren festgeschrieben ist, sieht bekanntlich die Verlegung der Großmarkthalle vor; der Platz soll zum Bau eines Teils der geplante Wohnsiedlungen verwendet werden,...

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Panorama: Grüne und Blaue

Kommentar: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selbst.“ Der Spruch stammt eigentlich von Bertolt Brecht, wurde aber von der Bozner Grünen-Aktivistin Evi Keifl immer gern aufgetischt, wenn Wahlen wieder mal nicht so ausgegangen sind, wie sie es sich gewünscht hatte. Und jetzt das: In Österreich könnte es – nach dem, was am Sonntag passiert ist – dazu kommen, dass ein Grüner mit Unterstützung von SPÖ und ÖVP zum Bundespräsidenten gewählt wird – dass aber bei anschließenden Neuwahlen, die viele angesichts der Harakiri-Politik der Roten und der Schwarzen für unausweichlich halten, ein Blauer das Rennen macht. Konkret: Alexander Van...

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Panorama: 2.103

Zahl der Woche: Das ist die Zahl der Südtiroler Paare, die im abgelaufenen Jahr den Bund der Ehe eingingen (2,3 Prozent mehr als 2014). Den Bund fürs Leben treten demnach vier Paare je 1.000 Einwohner an. Die Rate liegt deutlich über den gesamtstaatlichen Mittelwert. Der Großeil entscheidet sich für Gütertrennung, nur 32,5 Prozent lassen sich kirchlich trauen.

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Panorama: Die neue Runde

Skigebiet Sulden – Neues Projekt: (ml) Sulden gehört zu den profitablen Skigebieten im Lande. Zuletzt hat man mit der neuen Rosimgondelbahn und einer neuen Piste zwei voneinander getrennte Skiareale zusammengeschlossen. Weil man auch in Zukunft profitabel bleiben will, haben die Seilbahnen Sulden nunmehr ihr vorerst letztes großes Projekt im Visier: die Verwirklichung der skitechnischen Umrundung Suldens. Hierzu soll das unterm Ortler liegende kleine Skigebietsareal Langenstein mit der Mittelstation der taleinwärts liegenden Seilbahn verbunden werden. Zur Zeit wird an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet. Die neue Lifttrasse dürfte in groben Zügen schon feststehen. So soll in der Nähe der Bergsation des Langenstein-Sesselliftes...

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Panorama: Ansässige Ausländer

Statistik: (ml) Wie das Landesinstitut Astat vermeldet, waren am 31. Dezember 2015 offiziell 46.454 ausländische Staatsbürger in Südtirol ansässig (+0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Der Bestand der ausländischen Wohnbevölkerung hat sich damit in den vergangenen zwei Jahrzehnten in etwa verfünfacht. War in den vergangenen Jahrzehnten vor allem die Migrationskomponente für das Anwachsen der Ausländerpopulation verantwortlich, wird es nunmehr vom natürlichem Wachstum bestimmt. Die Geburtenrate liegt derzeit bei 16,1 Lebensgeborenen je 1.000 Einwohner. Der Ausländeranteil beträgt 8,9 Prozent.

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Panorama: Im Höhenflug

Kronplatz mit Umsatzrekord: (nd) Je weniger Schnee, desto besser – vor allem für jene Skigebiete, die im Erzeugen von Kunstschnee die Nase vorn haben: Die Skirama AG vermeldet für den Kronplatz (Bruneck, Olang und St. Vigil) einen neuen Umsatzrekord. Gegenüber der Wintersaison 2014/15 konnte in diesem Jahr ein noch zu Weihnachten undenkbares Plus von neun Prozent erzielt werden. Laut Präsident Matthias Prugger sei nicht nur die Anzahl der verkauften Skipässe gestiegen, sondern auch der Saisonskarten. Profitiert hat der Kronplatz nicht nur vom eigenen Können, sondern wohl auch von der Tatsache, dass Skifahren in diesem Winter in vielen anderen Gebieten...

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