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Aus ff 29 vom 21. Juli 2016

Überall verbrannte Erde

Wie die Schließung der Sterzinger Geburtenabteilung immer mehr zu einem Dokument der Pannen und Peinlichkeiten wird.

Wie eine stramme, steinerne Eiche steht der Zwölferturm inmitten von Sterzing. Heller Ziegel, 46 Meter hoch und von hervorstechenden Zinnengiebeln gekrönt. Aus dem Mittelalter stammt er, einst diente er als oberstes Stadttor und als Feuerwehrsitz. Heute ist er bloß noch Kulisse. Längst hat ein Brand der ganz anderen Art die Wipptaler Stadt heimgesucht. Ein riesiges Transparent umwickelt den Turm – „Für unsere Geburtenabteilung“ steht darauf und: „Das Krankenhaus Sterzing muss offen bleiben“. Man sieht es schon von Weitem, drum herum rankt sich eine Lichterkette und leuchtet friedlich still vor sich hin. Einige Meter vom Turm entfernt geht es weniger...

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Schlag ins Wasser

Die Landesfischzucht sorgt erneut für negative Schlagzeilen. Eigentlich sollten Seesaiblinge gezüchtet werden – doch die Fische wurden zugekauft.

Ich verstehe nicht, wie ein Projekt, das vom Versuchszentrum Laimburg genehmigt und von der Landesfischzucht realisiert wird, nicht transparent sein kann.“ Luigi Spagnolli, seit drei Monaten Direktor im Amt für Jagd und Fischerei, hat seine liebe Not, wenn es um die Landesfischzucht geht. Diese hat die Aufgabe, die heimischen Fischbestände durch Züchtung zu vermehren. Seit einer Woche ist aber klar, dass man sich bei den Seesaiblingen unkonventionelle Hilfe von außen geholt hat – die Fische stammen aus Belluno. Das Problem dabei: Die Fischereivereine, denen man die Fische zur Besatzung in den Südtiroler Bergseen weiterverkauft hat, waren der Annahme, dass...

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Kühe auf dem Weg

In Lajen tobt ein Streit um einen alten Gemeindeweg. Ein Bauer nutzt ihn als Wiese und zäunt ihn ein. Darf er das?

Die Idylle könnte einem Bilderbuch entnommen sein: blauer Himmel, saftige Wiesen, darauf grasende Kühe. Alles wäre perfekt – gäbe es nicht diesen verdammten Weg. Dabei fügt er sich wunderbar in die „äußerst reizvolle Natur- und Kulturlandschaft“ ein. „Er ist nicht steil und würde sich bei entsprechender Trassierung ideal für Fußgänger, Fahrräder oder Rollstuhlfahrer eignen.“ Diese Zeilen verfasst Roland Vitroler, als er den Weg vor Jahresfrist in Augenschein nimmt. Lajens Gemeindetechniker vermerkt auch, dass der etwa 300 Meter lange Weg nicht vollständig begehbar sei; erstens fehle eine Trassierung, und zweitens werde er durch Weidezäune unterbrochen. Seltsam. Das Grundstück, auf dem...

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Bank in Rot

Nach den Rekordverlusten der vergangenen Jahre kommt die Sparkasse nur stotternd in die Gänge. Generaldirektor Nicola Calabrò blickt dennoch positiv in die Zukunft. Zu Recht?

Der eine verkörpert das Alte, der andere das Neue. Vom Gemälde im ersten Stock der Südtiroler Sparkasse blickt Norbert Plattner, der ehemalige Präsident, unter dem die Bank ins Schleudern geriet. Er soll nun, wie alle früheren Verwaltungs- und Aufsichtsräte, eine Strafe von 48.000 Euro an die Banca d’Italia zahlen. Das möchte er aber nicht. Plattner hat einen Rekurs gegen die Strafe angekündigt. Vor dem Gemälde steht Nicola Calabrò, der jetzige Generaldirektor der Bank. Sein Vorgänger Peter Schedl wurde ebenfalls von der Banca d’Italia mit einer Strafe von 48.000 Euro belegt. Calabrò hat mit den Vorgängen der alten Führung nichts...

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Panorama: Aus 47 mach 1

Raiffeisenbanken: (ms) Im Februar war der Schreck groß. Der sogenannte „Südtirol-Passus“ fehlte beim überarbeiteten Dekret zur Reformierung des italienischen Bankensystems. Im April dann ging der Passus durch das Parlament. Der Weg für die 47 heimischen Raiffeisenbanken, sich zu einer Landesgruppe zusammenzuschließen, ist frei. Die Durchführungsbestimmungen wurden dann aber ohne Südtiroler Beteiligung ausgearbeitet. Vor einigen Tagen nun hat die Banca d’Italia diese veröffentlicht. Die Bestimmungen sind noch nicht endgültig: Bis zum 13. September können jene Institutionen, die von der Reform betroffen sind, Stellung nehmen. Die Argumente werden sodann von der Banca d’Italia geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt. Paul Gasser, Generaldirektor...

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Panorama: Stein an Stein – die Zweite

Justiz: (ms) Vergangenen Freitag kam es im Prozess „Stein an Stein 2“ zu einem Urteil. Seit September 2014 hatte sich das Gericht in Bozen  mit dem Fall beschäftigt.  Dabei ging es um ein Wasserkraftwerk bei Mittewald, das sich zwischen dem Maulser Bach und dem Stausee Franzensfeste befindet. Das Kraftwerk wird von der Stein an Stein Italia GmbH betrieben. Die alleinige Anteilseignerin der Gesellschaft ist die Wienerin Petra Windt – eine ehemalige Studienkollegin des Ex-Sel-Direktors Maximilian Rainer. Sie soll nur als Strohfrau für ebenjenen fungiert haben – so die These der Staatsanwaltschaft im Prozess „Stein an Stein 1“. Nun soll...

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Panorama: Cannabis bald legal?

Rauschmittel: (zen) Das Parlament in Rom behandelt demnächst einen Gesetzentwurf über die Legalisierung von Cannabis. Was hält Peter Koler, Leiter des Forums Prävention, davon? Peter Koler: Ich unterstütze das, aber man sollte schauen, dass nicht an jeder Ecke ein Hanfladen steht. Was genau besagt der Entwurf? Das Gesetz soll einerseits den Konsum legalisieren, die Menge des Eigenbesitzes erhöhen und das Züchten von Pflanzen für den Eigenanbau erlauben. Was würden Sie anders machen? Mir wären Modelle von einem Cannabis-Social-Klub am liebsten. Der Klub züchtet die Cannabis-Pflanzen anstelle der Konsumenten, die können sich das Cannabis dort...

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Panorama: Wegen Partisanenlied verprügelt

Gewalt in Bozen: (zen) Casa Pound habe ihn gerade zusammengeschlagen, kommentierte Davide Gallo das Foto, das er auf Facebook stellte und das ihn mit blutüberströmtem Gesicht zeigt.In der Nacht von Samstag auf Sonntag sollen er und andere junge Bozner von zwei Mitgliedern der rechten Gruppierung angegriffen worden sein. Grund dafür war laut Gallo das Partisanenlied „Bella Ciao“. Ein Auto habe sie überholt, zwei Männer seien ausgestiegen und hätten sie verprügelt, beschreibt Gallo die Szene. Die Gruppe, mit der er unterwegs war, soll zwar aus bis zu sechs Personen bestanden haben – aber da allesamt Pazifisten, leisteten sie keine Gegenwehr....

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Panorama: Erweiterung „im Sanierungswege“

Industriegebiet Klausen/Lajen: (doc) Im Industriegebiet südlich von Klausen, das in der Gemeinde Lajen liegt, wird derzeit fleißig gebaut. Das Logistikunternehmen Transbozen braucht neue Hallen, die Arbeiten schreiten gut voran. Doch das gefällt nicht allen. Zum Beispiel den Anrainern. Sie blicken mit Argwohn auf die Erweiterungsarbeiten, vor allem auf jene im Norden des Industriegebietes. „Ob hier wohl alles rechtens ist“, zweifelt ein Anrainer gegenüber ff. Er listet gleich mehrere Punkte auf, die seiner Ansicht nach zumindest diskutabel sind. Da ist erstens die Baukonzession, in der von einem „Umbau der Industriehalle ,Ex-Fela‘ teilweise im Sanierungswege“ die Rede ist. Nicht jedoch von...

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Panorama: Form oder Inhalt?

Kommentar: In Lausanne steht nicht nur die sportliche Karriere des Alex Schwazer auf dem Spiel. Die Ausgangslage ist nicht günstig für ihn. Er hat das Gesetz verletzt: Ein positiver Befund genügt, um von den Wettkämpfen ausgeschlossen zu werden. In der Form unangreifbar. Nun ist es aber so, dass Schwazer mit seinem Comeback eben beweisen will, dass man auch ohne Einnahme chemischer Zaubermittel gewinnen kann. Deshalb lässt er sich von Sandro Donati coachen, Italiens Dopingjäger Nummer 1. Schwazer ließ sich rund um die Uhr kontrollieren. Alle Analysen waren negativ, bis auf eine einzige. Eine Probe, abgenommen am 1. Januar und...

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Panorama: 16.800.000

Zahl der Woche: 16.800.000 – Der Energieverbrauch der 300 Gebäude und 121 Tunnel in Landesbesitz betrug im vergangenen Jahr 16.190 Tonnen Öleinheiten. Eine Tonne Öleinheit entspricht der Energie, die aus der Verbrennung einer Tonne Erdöl entsteht. In Geld ausgedrückt sind das etwa 16,8 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte davon wurde in Schulen verbraucht.

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Panorama: Gefährliche Plagegeister

Zecken: (zen) Immer mehr Fälle von Zeckenbissen werden in Südtirol gemeldet. Auch Mücken gehören schon länger zum Alltag im Sommer. Was kann man dagegen tun? Präventiv sollte man laut Verbraucherzentrale gegen Mücken besser auf die chemische Keule verzichten und auf alternative Mittel zurückgreifen. Am besten wäre es, sich ein Mückennetz zu holen, da Mücken vom Geruch und der Wärmestrahlung der Menschen angelockt werden. Angeblich sollen auch Geranien am Fenster oder der Geruch von Weihrauch und Gewürznelken Mücken abwehren. Gegen Zecken, so empfiehlt der Sanitätsbetrieb, sollte man dicht schließende Kleidung und geschlossene Schuhe tragen. Zu meiden seien Wegesränder. Kinder und...

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Panorama: Behäbige Justitia

Prozessdauer: (ms) Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber stetig, lautet ein Sprichwort. Dass das Sprichwort nicht von ungefähr kommt, wissen die Italiener. Zumindest jene, die ein Gerichtsverfahren bestreiten. Dem Sole 24 Ore zufolge betrug die durchschnittliche Prozessdauer bei Zivilverfahren im vergangenen Jahr 1.007 Tage – Konkurse und Pfändungen nicht mit eingerechnet. Im nationalen Vergleich steht das Bozner Zivilgericht gut da. Mit 635 Tagen ist die Prozessdauer um ein Drittel kürzer als im Durchschnitt. Italienischer Spitzenreiter ist das Gericht Napoli Nord. Zivilverfahren werden hier in 344 Tagen abgeschlossen. Insgesamt hat sich die Zahl der in den Gerichten anhängigen...

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Panorama: Schnitzeljagd 2.0

Trend: (zen) Mit der Handy-App Pokémon Go gelang dem Spielehersteller Niantic ein Volltreffer. Nach Australien, Neuseeland, den USA und Deutschland hat es das Spiel am vergangenen Freitag in den italienischen App Store geschafft. Ziel bei Pokémon Go ist es, möglichst viele Pokémons (kleine bunte Monster) zu fangen und gegen andere Trainer antreten zu lassen. Pokémon Go verbindet die reale und die virtuelle Welt. Durch die Kamera auf der Rückseite des Smartphones wird die Umgebung auf den Bildschirm projiziert. An den richtigen Stellen erscheint dann ein Pokémon, welches man mit sogenannten Pokébällen fangen kann.

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Panorama: Steigende Zahlen

Ski-Weltcup: (zen) Im Dezember 2015 fieberten 195 Millionen Fernsehzuschauer beim Ski-Weltcup in Gröden mit. Zu sehen waren eine Abfahrt und ein Super-G. Laut der Agentur Infrontsports hat die Anzahl der Fernsehzuschauer, im Vergleich zum  Jahr zuvor, um 25 Millionen zugenommen. Ungefähr 60 Fernsehanstalten haben über die beiden Rennen in Gröden berichtet. Mit 8 Stunden Sendezeit hatte der italienische Sender Rai, von den insgesamt 59 Stunden und 15 Minuten, am meisten Sendezeit. Im Vergleich zu Gröden saßen bei den zwei Rennen in Alta Badia 130 Millionen Zuschauer zu Hause vor den Fernsehbildschirmen. Vor Ort anwesend waren in Alta Badia insgesamt...

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