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Aus ff 40 vom 02. Oktober 2014

Kein Schweiß, keine Tränen

Das Geld des Landeshaushaltes ist eines der zentralen Elemente für die Politik von Arno Kompatscher. Für was hat er kein Geld übrig? Wo möchte er mehr hineinstecken? Der Landeshauptmann sagt: „Es geht darum, Dinge schlau zu finanzieren.“

Das Land muss sparen. In allen Bereichen wird gekürzt und beschnitten. Das ist die Botschaft, die die neue Landesregierung seit Monaten verkündet. Landeshauptmann Arno Kompatscher tritt dennoch gut gelaunt zum ff-Interview an. Er sagt: „Trotz allem wird der künftige Haushalt kein Blut-Schweiß-und-Tränen-Haushalt werden.“ ff: Im Vorjahr standen dem Land effektiv 4,5 Milliarden Euro zur Verfügung, in diesem Jahr sind es wieder 4,5 Milliarden Euro. Weshalb also muss man überall kürzen und sparen? Die Kosten steigen in allen Bereichen. Die Kollektivverträge sehen zum Beispiel automatische Anpassungen wie die Dienstalterszulagen vor. Oder die Mietbeiträge – auch sie steigen an. ...

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Auf die Paletten!

Abgepackte Waren effizient auf die Palette zu bekommen, ist das Kerngeschäft der Lorenz Pan AG. Ihre Palettieranlagen sind auf der ganzen Welt gefragt. Nun hat das Familienunternehmen das aufgelassene Hoppewerk in St. Martin in Passeier übernommen.

Wir brauchen Platz, viel Platz.“ Klemens Pan schreitet schwungvoll durch die Leere. Noch sind die großen Hallen im ehemaligen Hoppe-Werk in Martin in Passeier so gut wie leer. Doch so wie Pan sie umherblickend durchmisst, scheint er sich bereits vorstellen zu können, wo was schon in Bälde stehen könnte. Die Produktionsstraße für den neuen „Europal49“ vielleicht da? Jene für den „Lagenpalettierer M9“ dort hinten? Und die Fördertechnik? Sicher ist: Pan braucht tatsächlich viel Platz für die Herstellung seiner Produkte. Ihre etwas sperrigen Namen klingen technisch, und Technik, genauer: Palettier-Technik, ist auch das Metier der Lorenz Pan AG. Die...

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Kampf unterm Wildsee

Der Bau eines Kraftwerkes sorgt in Prags für Zündstoff: Es geht um einen Schuldenberg in Millionenhöhe, um schlaue Verwalter – und noch schlauere Unternehmer.

Es war einmal ein Häuschen, das stand in einem hübschen kleinen Wald. Unweit davon plätscherte ein Bächlein lustig dahin. Ab und zu huschte ein Fuchs vorbei, bunte Vögel nutzten das Dach als Raststätte. Ansonsten passierte nicht viel rund um das Häuschen, obwohl es ziemlich neu war und allerlei technischen Schnickschnack enthielt. Genau genommen war es ein Wasserkraftwerk, das über 1.000 Häuser mit Strom versorgen konnte. Doch nichts dergleichen geschah. Denn rund um das schöne Häuschen gab es einige unschöne Episoden, von denen wir erzählen wollen. Das Wasserkraftwerk steht am Pragser Bach unterhalb des Pragser Wildsees. Es gehört der...

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Gastkommentar: Für jede Diskussion offen

Wie wenige andere Sektoren hat die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten gewaltige Veränderungen erlebt und sich immer wieder neu ausgerichtet. Den Bauern und dem Bauernbund kann daher nicht vorgeworfen werden, keine Neuerungen zuzulassen. Eine Antwort auf den Leitartikel von Georg Mair in ff 38/14.

Der Bauernstand verschließt sich nicht der Diskussion. Nicht in Mals und nicht anderswo. Bereits lange vor dem Referendum in Mals hat es zum Beispiel Informationsveranstaltungen im oberen Vinschgau gegeben, wo es unter anderem auch um Alternativen zum Obstbau ging. Ebenso fand eine Veranstaltung zur Bioregion Obervinschgau statt. Das ist nichts Neues. Die Landwirtschaft ist einem ständigen Wandel unterzogen. Einem Wandel, der teilweise von innen kommt (etwa durch die Notwendigkeit neuer Zuerwerbsmöglichkeiten oder neuer Produktionszweige), teilweise aber auch von außen bestimmt wird (etwa durch Anforderungen des Marktes und neue Bestimmungen). Der Bauernstand war stets darauf bedacht, sich immer wieder...

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Panorama: Zwei Drittel bleiben hier

Öffentliche Aufträge: (doc) Im Jahr 2013 hat das Land Südtirol Aufträge für Bauten, Lieferungen und Dienstleistungen in Höhe von 818 Millionen Euro erteilt. Zwei Drittel davon gingen an einheimische Betriebe, ein Viertel an Betriebe aus anderen Regionen Italiens und der Rest ins Ausland. Im Durchschnitt blieben die Anbieter 12 Prozent unter der Ausschreibungssumme.
Die größten der 10.000 Zuschlagsempfänger pro Jahr sind: bei den Bauaufträgen die ZH (Sand in Taufers, ging Ende 2013 in Konkurs); bei den Lieferaufträgen der Arzneilieferant Unifarm (Trient); und bei den Dienstleistungsaufträgen das Reinigungsunternehmen Markas (Bozen).

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Panorama: Die Reaktion

Wirtschaft: (nd) Der Unternehmer Michael Seeber hat auf das höchstrichterliche Verbot, am Brenner Windkrafträder zu errichten, nicht nur verbal reagiert, sondern auch mit einer konkreten Maßnahme. Vor wenigen Tagen hatte Seeber in einem Interview die Unmöglichkeit kritisiert, in einem Land unternehmerisch tätig zu sein, in dem „nicht die Politik, sondern die Beamten regieren“. Am Dienstag hat er bekannt gegeben, dass ab sofort und für vorerst drei Monate 15 Mitarbeiter seines Sterzinger Unternehmens Leitwind in die Lohnausgleichkasse überstellt werden. Als Begründung werden genannt: der außergewöhnlich hohe Rückgang des Marktvolumens im gesamten Windkraftbereich, die schlechte Auftragslage sowie „das negative Urteil des...

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Panorama: Kein Hauskauf in der Goethestraße

Universität: (doc) 8,8 Millionen Euro hätte es kosten sollen, das Haus der Firma Zebau GmbH der Brüder Franz und Heinrich Zelger in der Bozner Goethestraße. Diesen Preis hatte Altlandeshauptmann Luis Durnwalder im vergangenen Oktober bereits vereinbart, im Haus sollte das Sprachzentrum der Uni Bozen untergebracht werden. Daraus wird „voraussichtlich nichts mehr“. Das bestätigt Landeshauptmann Arno Kompatscher ff gegenüber. Denn es gebe eine billigere und bessere Lösung. Das Land möchte nun das Gebäude der Region unmittelbar neben dem Hauptgebäude der Uni auf dem Universitätsplatz in Bozen erwerben. Und zwar im Tauschwege mit der Region. Aus diesem Gebäude möchte die Uni...

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Panorama: Bozen und Quebec

Südtirol-Autonomie: Das „Global Forum Südtirol“ beschäftigt sich auf seiner Jahrestagung (Freitag, 3. Oktober, ab 14 Uhr, Uni Bozen) mit  dem Thema „Kanton Südtirol – Utopie oder Modell“. Eine der Rednerinnen ist die Südtirolerin Elisa Valentin. Sie lebt seit 10 Jahren in Quebec und arbeitet im Ministerium für internationale Beziehungen.  ff: Sie reden bei der Tagung des Global Forum über Quebec und Südtirol. Was hat die kanadische Provinz mit uns zu tun? Elisa Valentin: Die Bewohner von Quebec sprechen Französisch, sind also eine sprachliche Minderheit in einem englischsprachigen Land.  Quebec kämpft seit jeher um seine sprachliche und...

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