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Aus ff 27 vom 02. Juli 2009

Gang nach Holland

Das Zusatzrenteninstitut Pensplan lässt seit 1. April 100 seiner 258 Millionen Euro von einem holländischen Pensionsriesen verwalten. Doch der kämpft jetzt mit massiven Verlusten.

Das vergangene Jahr war wirtschaftlich katastrophal für das Zusatzrenteninstitut Pensplan. Die AG schrieb 2008 ein Gesamtminus von rund zwölf Millionen Euro, trotzdem verkündete Pens- plan-Präsident Gottfried Tappeiner zuversichtlich: „Die Erträge der letzten Jahre einschließlich des Ergebnisses von 2008 reichen aus, um die Kosten des Zusatzrentensystems zu decken und das Kapital zu erhalten.“ Das Kapital der Pensplan Centrum AG sind jene 258 Millionen Euro, die die Region aus Steuermitteln zur Verfügung gestellt hat. Damit werden Dienstleistungen rund um die Zusatzrente wie Kommunikation oder Beratung erbracht. Denn Pensplan ist lediglich die Schachtel, die die verschiedenen Fonds der Arbeitnehmer und Arbeitgeber enthält....

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Geldsegen aus Brüssel

Die EU gibt jährlich 40 Milliarden Euro für die Landwirtschaft aus. Doch die größten Summen fließen an Großbetriebe. Das belegen auch die jüngst veröffentlichten Daten für Südtirol.

Das“, ärgert sich Robert Pichler, „war eine Wahnsinnstat von der Zett.“ Der Chef des Bozner Handelsunternehmens Alimco spricht gar von „Presseterror“ wider besseres Wissen. Denn er habe die Sonntagszeitung der Athesia darüber aufgeklärt, dass sein Unternehmen „keinen Euro an Subventionen kassiert“. Weder von der EU noch vom Staat oder vom Land Südtirol. „Wir verkaufen ganz normal Ware gegen Geld“, sagt Robert Pichler. Dass es im Falle seines Unternehmens ganz schön viel Geld ist, liege nicht an ihm, sondern an der Agea (Agentur für Auszahlungen von EU-Landwirtschaftsgeldern in Italien). Sie schreibt laufend Wettbewerbe für die Lieferung billiger Nahrungsmittel aus. Damit...

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Die Versuchsgärtnerei

Andreas Psenner & Söhne wollen in Girlan eine große Gärtnerei bauen – mitten im landwirtschaftlichen Grün.

Die „Lamm“ ist das Naherholungsgebiet in Girlan. Es wird durch weite Rebanlagen und Obstkulturen geprägt, Spaziergänger, Wanderer und Touristen schätzen es für ihre Freizeitaktivitäten. Genau hier soll bald eine Versuchsgärtnerei gebaut werden. Zwar nahe am Ortskern, aber mitten im landwirtschaftlichen Grün. „Das ist völlig der falsche Platz für so ein Projekt“, sagt Armin Kager von der Liste Eppan Aktiv. Er sitzt in der Baukommission, die sich vergangene Woche damit beschäftigt hat. Die Kommission hat das Projekt zwar mit fünf zu vier Stimmen abgelehnt, doch das will noch nichts heißen. Denn der Bauherr – das Bozner Gärtnereiunternehmen Andreas Psenner &...

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